Andrea Engelmann stellt im Weißenseer Kiez aus

Andrea Engelmann und Achim Seuberling bereiten die neue Ausstellung in Sepp Maiers 2raumwohung vor. (Foto: BW)

Weißensee. "Hingeschrieben" heißt die neue Ausstellung in der Galerie in Sepp Maiers 2raumwohnung. Galerist Achim Seuberling zeigt in der Langhansstraße 19 Malerei von Andrea Engelmann. Die Künstlerin ist quasi in der Nachbarschaft zu Hause.

Sie hat ihr Atelier im Künstlerhaus "cultur lawine" in der Streustraße 42 und gehörte 1995 zu den ersten Künstlern, die dieses Gebäude für sich entdeckten und sich dort Arbeitsräume einrichteten. Andrea Engelmann studierte an der Kunsthochschule Weißensee Design. Ein sehr vielseitiger Studiengang, in dem man unterschiedliche Sparten kennenlernt. Unter anderem setzte sie sich intensiv mit Grafik und Schrift auseinander. Heute ist Andrea Engelmann immer zweigleisig unterwegs. Sie hat sowohl als Designerin als auch als Malerin gearbeitet. Außerdem ist sie Dozentin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). Dort unterrichtet sie im Fachbereich Gestaltung. Aber sie ist auch stets als bildende Künstlerin in ihrem eigenen Atelier tätig. In der Galerie von Achim Seuberling zeigt sie 22 Arbeiten zum Thema "Hingeschrieben". Dabei handelt es sich um skripturale Arbeiten, die in unterschiedlichen Techniken entstanden. Monotypien gehören ebenso dazu wie Mischtechniken und Collagen. Alle Arbeiten sind in Rottönen gehalten. "Das Rot begleitet mich seit Ende der 80er-Jahre" sagt die 57-Jährige. "Ich verwende das Rot von sehr hell bis in Brauntöne hinein. Diese Farbe fasziniert mich, weil sie mich und andere Menschen sehr stark anspricht."

Zu besichtigen ist die neue Ausstellung bis zum 30. November mittwochs von 15 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung unter 34 35 32 56.

Bernd Wähner / BW
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