Büroangestellte arbeiteten einen Tag lang gemeinnützig

Torsten Feig, Martin Flügge und Nico Page renovierten einen der Räume des Vereins Pro Kiez Bötzowviertel. (Foto: BW)

Weißensee. Über unerwartete freiwillige Unterstützung konnten sich kürzlich mehrere Einrichtungen des Bezirks freuen. Mitarbeiter des Unternehmens ImmobilienScout 24 verdingten sich einen Tag lang als Helfer.

So engagierten sich zum Beispiel fünf Mitarbeiter in den Räumen des Bürgervereins Pro Kiez Bötzowviertel. Dieser Verein betreibt die Nachbarschaftsbibliothek in der Esmarchstraße 18. Diese wurde vom Bezirk in einem früheren Rektorenhaus eingerichtet, das zum Schulgebäude in der Pasteurstraße 7 gehörte. Nach Schließung der kommunalen Bibliothek erklärte sich der Bürgerverein bereit, sie als Nachbarschaftsbibliothek weiterzuführen. Im Erdgeschoss des Hauses erhielt der Verein vor einiger Zeit vom Bezirksamt zwei Räume. Die Mitglieder des Vereins Pro Kiez Bötzowviertel engagieren sich auf vielfältige Weise im Kiez. Für Beratungen, die Vorbereitung von Projekten sowie als Materiallager benötigen sie diese Räume.Allerdings sind die Ehrenamtlichen so mit ihrer Arbeit beschäftigt, dass sie es bisher nicht schafften, die Räume selbst zu renovieren. Deshalb freut sich der Verein umso mehr, dass sich freiwillige Helfer des Unternehmens ImmobilienScout 24 bereit erklärten, die beiden Vereinsräume zu renovieren.

"Soziales Engagement gehört für ImmobilienScout 24 ganz selbstverständlich zur Unternehmenskultur", berichtet Jenny Walther, Senior PR Managerin des Unternehmens. Immer wieder werden gemeinnützige Projekte durch freiwilliges Engagement von Mitarbeitern gefördert. Die Mitarbeiter können Projekte selbst initiieren oder sich an vorgeschlagenen Aktionen beteiligen. Höhepunkt ist aber der Social Day im Unternehmen, der in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand. An diesem Tag engagierten sich berlinweit alle 600 Mitarbeiter in einem sozialen oder gemeinnützigen Projekt.

In Prenzlauer Berg waren weitere Mitarbeiter des Unternehmens aktiv. Für die Patienten-Betreuungsaktion "Rote Nasen" sammelten sie im Ortsteil Spenden. In Pankow wurde dem Kinderhospiz Sonnenhof und dem Elisabeth-Diakoniewerk Niederschönhausen bei Handwerks-, Garten- und Renovierungsarbeiten geholfen. In Weißensee pflegten Mitarbeiter Grabstellen auf dem Jüdischen Friedhof.


Bernd Wähner / BW
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