Das Konzept für das BIP-Gymnasium wird später umgesetzt

Weißensee. Das bilinguale Gymnasium der BIP-Kreativitätszentrum gGmbH wird nicht wie geplant zu Beginn des neuen Schuljahres eröffnen. Der freie Schulträger, der in Weißensee bereits eine Grundschule betreibt, hat die Eröffnung auf den Beginn des Schuljahres 2015/2016 verschoben.

Zu dieser Verzögerung kommt es, weil sich BIP nicht mit dem Bezirk auf die Konditionen für ein avisiertes Schulgebäude in der Falkenberger Straße einigen konnte. Die leitende Koordinatorin des künftigen Gymnasiums, Dr. Ute Schorlemmer, teilt mit: "Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Suche nach einem neuen Schulgebäude hat der Träger entschieden, die Schule zu einem Zeitpunkt zu eröffnen, an dem das Schulkonzept auf allen Ebenen auch erfolgreich umgesetzt werden kann."Mit dem BIP-Gymnasium wollte der Träger den Kindern seiner Grundschule ein weiterführendes Angebot machen. Die Grundschule wird zurzeit von etwa 280 Schülern besucht. Das Schulkonzept für das Gymnasium war bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der Unesco-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" sowie zusätzlich vom Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung ausgezeichnet worden. Doch nun wird es bis zur Umsetzung etwas länger dauern. Das Besondere am Konzept des BIP-Gymnasiums ist nicht nur der zweisprachige Unterricht. Die Schüler werden sich im Unterricht auch verstärkt mit ökologischen und sozialen Themen befassen.

Weitere Infos gibt es auf www.bilingualesgymnasium.de.

Bernd Wähner / BW
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