Kinder und Senioren gestalteten Rokoko-Wunderkammer

Ali und Emily gestalteten die Kammer mit. In der Vitrine hinter ihnen liegen einige Wunderdinge. (Foto: FiPP-Nische/ FreiRaum)

Weißensee. "Wunderkammer" heißt ein ungewöhnliches Zwei-Generationen-Projekt. Für dieses taten sich Kinder aus der Freizeiteinrichtung "FiPP-Nische/FreiRaum" in der Mahlerstraße 4 mit Senioren aus dem Bischof-Ketteler-Haus in der Gartenstraße 5 zusammen.

Vor zwei Jahren wurde bereits gemeinsam ein Film zur "Filmgeschichte Weißensee" gedreht. Dieses Mal nahmen sich die Beteiligten vor, mit Unterstützung zweier Künstler eine "Wunderkammer" zu gestalten. Als Vorbild nahmen sie sich die Zeit des Rokoko. Damals waren viele Teile dieser Erde noch nicht entdeckt und erforscht. Deshalb war alles, was aus Afrika oder aus der Südsee kam, exotisch und eben ein Wunder. Diese Merkwürdigkeiten waren den Besitzern wichtig. Sie wurden in kleinen Kammern ausgestellt. Diese wurden "Wunderkammer" genannt und waren so etwas wie die ersten kleinen Museen.

Noch heute hat wahrscheinlich jeder Dinge daheim, die ihm besonders wichtig und die für andere vielleicht merkwürdig sind. Aber diese Dinge haben alle eine Geschichte. Anknüpfend an diese Erkenntnis, gestalteten seit Mitte April Kinder aus der FiPP-Nische gemeinsam mit den Bewohnern des Bischof-Ketteler-Hauses eine eigene Wunderkammer. Dabei erfuhren Kinder und Senioren auch vieles übereinander. Unterstützt wurde dieses Projekt von der Aktion Mensch.


Bernd Wähner / BW
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