Tanzwerkstatt No Limit stellt im Rathaus aus

Anne, Emma und Joanna von No Limit vor einem der Bilder, das in der neuen Ausstellung zu sehen ist. (Foto: BW)

Weißensee. Bilder aus der Tanzwerkstatt No Limit zeigt eine Ausstellung im ehemaligen Rathaus Weißensee. Auf dem Flur der ersten Etage, auf dem auch die Jugend- und Immobilienstadträtin Christine Keil (Die Linke) ihr Büro hat, sind in den nächsten Wochen Bilder und Fotografien von Kindern und Mitarbeitern zu sehen.

Sie beschäftigen sich mit der Inszenierung des Tanztheaterstücks "Die Welle" nach dem Roman von Morton Rhue. In diesem geht es um die Themen Diskriminierung und Ausgrenzung. Unter Leitung von Mariya Boyanova entwickelten die Kinder zugleich Methoden, wie sie für sich selbst kämpfen und gegen Intoleranz im Alltag etwas tun können. Dem Tanzstück "Die Welle" näherten sich die Kinder auf unterschiedliche Weise. Sie fotografierten, malten Bilder, spielten Theater und inszenierten eine Performance. Nach einer ersten Projektphase zeigen sie nun ihre Porträts und Bilder in der Flurgalerie des Rathauses.

"Das Malen hat mir geholfen, die Welle und vieles andere besser zu verstehen", sagt zum Beispiel die zwölfjährige Olli zu ihren Bildern. "So konnte ich auch viele Wellen im Alltag sehen." Die elfjährige Emma erklärt: "Mir macht die Arbeit an der Welle sehr viel Spaß. Da kommen für mich sehr viele Gefühle vor. Manchmal ist es lustig oder traurig, manchmal aber auch spannend."

Die Tanzwerkstatt No Limit befindet sich in der Buschallee 87. Vor über 25 Jahren war die Einrichtung von Cirsten Behm gegründet worden. Heute lassen sich dort jede Woche etwa 400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 15 Gruppen in die Geheimnisse des Tanzes einführen und erarbeiten eigene Tanzszenen und -stücke. Mit dem Thema "Die Welle" beschäftigt sich das Team um Cirsten Behm schon seit einer ganze Weile. Für das aktuelle Projekt, an dem junge Tänzerinnen ab zehn Jahre teilnehmen, gab es eine Förderung aus dem Programm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zu besichtigen ist die Ausstellung in der Berliner Allee 252-260 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr.

Bernd Wähner / BW
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