Weißensee ist mindestens 700 Jahre alt

Weißensee. Dem Ortsteil steht ein Jubiläum ins Haus: Am 11. April vor 700 Jahren wurde Weißensee erstmals urkundlich erwähnt.

Diese erste verbürgte Erwähnung stammt aus dem Jahre 1313. Auf einer Urkunde tritt der Ritter Borchard Gruvelhut seine Rechte über vier Hufen am Dorf Weißensee an das Heiliggeist-Spital zu Berlin ab. Im Gegenzug soll das Spital sein und das Seelenheil seiner Familie vor allem durch das Lesen von Messen sichern. Das Geschäft wurde in zwei Verhandlungen abgeschlossen. Am 11. April ist es dann mit der Urkunde besiegelt worden. Leider ist diese Urkunde im Original nicht mehr erhalten. Sie ist nur noch als Abdruck aus dem Jahre 1737 überliefert. Weißensee selbst gibt es aber schon viel länger. An einer Handelsstraße, die Böhmen und Sachsen mit der Ostsee verband, wurde das Dorf wohl schon Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet. Die ersten Bewohner siedelten sich am Ostufer des Sees an. Die Pfarrkirche an der Falkenberger Straße stammt aus diesen Tagen. Nach der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1313 fand Weißensee dann 1376 auch Eingang in das "Landbuch der Mark Brandenburg".
Weitere Informationen zur Geschichte von Weißensee gibt es auf www.heimatfreunde.berlin-weissensee.de.

Bernd Wähner / BW
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