Weißenseer Autor Alexander Graeff stellt neues Buch vor

Alexander Graeff (Foto: BW)

Weißensee. "Kebehsenuf" heißt der neue Erzählband des Weißenseer Autors Alexander Graeff. Am 23. März um 19.30 Uhr stellt er ihn in der Brotfabrik am Caligariplatz vor.

Dieser Ort ist ihm inzwischen sehr gut bekannt. Dort startete er im vergangenen Jahr seine Reihe "Literatur in Weißensee". In der stellt er junge Autoren vor. Im Wechsel mit ihnen liest er Texte. Doch nun steht er allein einen ganzen Abend lang mit seinem neuen Buch im Mittelpunkt.

"Kebehsenuf" ist das dritte Buch Graeffs, das das Berliner Verlagshaus J. Frank herausbringt. Die Figuren in den neuen Erzählungen sind alle etwas entrückt. Es sind Sonderlinge und Exzentriker, die sich normierten Lebensläufen verweigern. Das ist zum Beispiel der Urlauber im italienischen Cefalù, der sich ungewollt auf Beziehungskonstellationen einlässt, die er nicht durchschauen kann. Dann gibt es da noch Adam Kardamom, der nur in Briefen an seine Schwester Lili eine Möglichkeit zur Kommunikation findet. Außerdem lernt der Leser Adriana kennen, die sich in Prag auf die Suche nach Sprache begibt. Über den Erzählungen von Graeff liegt der Schleier der Melancholie. Die Einzelgänger seiner Geschichten verschlägt es zwar an viele Orte dieser Welt, nach Süditalien, Warschau, Ägypten oder Griechenland, sie eint aber die Sehnsucht nach anderen Menschen.

Der neue Erzählband des Weißenseer Autors wurde von Gerlinde Meyer illustriert. Jan Kuhlbrodt schrieb ein Nachwort. Das 120-seitige Buch (ISBN: 978-3-940249-89-0) ist für 13,30 Euro erhältlich. Weitere Infos auf www.belletristik-berlin.de/kebehsenuf.

Bernd Wähner / BW
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