Das Online-Vergleichsportal idealo.de unterstützt das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter

Ihr braucht uns? Wir kommen! Das Online-Preisvergleichsportal idealo unterstützt auf vielfältige Art und Weise die gesellschaftliche Arbeit seiner Mitarbeiter. (Foto: Sabka)

Kreuzberg. Kochabende, Pfandflaschensammeln, Kickern mit Flüchtlingen und jetzt das Kiez-Netzwerk Kreuzberg: Wenn die „sozialos“ des Preisvergleichsportals idealo von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit berichten, reiht sich ein Stichwort an das andere.

Die Begeisterung der elf jungen Frauen und Männer, die an diesem Vormittag in der Mitarbeitercafeteria sitzen, steckt an und ist bewusst gewollt. Bürgerschaftliches Engagement wird von den „sozialos“ in einem Atemzug mit ihrem Berufsalltag genannt. Dieser besteht darin, die Preise von rund 220 Millionen Produkten von mehr als 54.000 Händlern online zu vergleichen.

„Nur verstehen wir unter unserer Arbeit noch weitaus mehr“, erklärt Göksu Müslim, die sich innerhalb des Unternehmens um das Business Development um Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Unternehmens kümmert. Diese Einschätzung bestätigt Firmengründer Dr. Albrecht von Sonntag. „Es hat mich überrascht, dass in unserer Gesellschaft häufig zwischen dem arbeitenden und dem Privatmensch eine Trennung vorgenommen wird. Unsere Mitarbeiter sind das Herzstück der Firma. Wenn die Kolleginnen und Kollegen Beiträge zur Stärkung der Gesellschaft leisten, dann ist es wichtig, dass wir als Unternehmer dieses Engagement fördern.“

Mitarbeiterinitiative „sozialo“ organisiert Aktionen

Vor zwei Jahren gründete eine Gruppe aus idealo-Mitarbeitern mit Unterstützung der Geschäftsführung die Mitarbeiterinitiative „sozialo“. Regelmäßig engagieren sich dort rund 25 Mitarbeiter in ihrer Freizeit für soziale Projekte und organisieren gemeinnützige Aktionen. Gerade erst im April hat der Regierende Bürgermeister das besondere und vorbildliche Engagement des Unternehmens im Rahmen von „Engagiert in Berlin“ ausgezeichnet. Das Unternehmen selbst wurde schon 2015 von der IHK Berlin mit der Franz-von-Mendelssohn-Medaille für sein soziales Engagement geehrt.

Hinter der Mitarbeiter-initiative stehen die rund 650 Mitarbeiter von idealo, „deren Potenziale wir nutzen können“, so Göksu Müslim. Das gilt zum Beispiel für die Hardwarespende von idealo von 145 Monitoren, 110 PCs und 40 Druckern. Bevor sie an soziale Einrichtungen im Umfeld des Kreuzberger Unternehmens gingen, wurden die Festplatten gereinigt. „Da mussten die IT-Profis im Unternehmen ran“, erinnert sich die Managerin. Über viele Wochen haben Mitarbeiter des Bereiches jeden Abend zu Hause mehrere Festplatten für die weitere Nutzung startklar gemacht.“

Von der Arbeit freigestellt

2014 wurde der „sozialo-Tag“ ins Leben gerufen. Rund 60 idealo-Mitarbeiter krempeln jetzt in regelmäßigen Abständen die Ärmel hoch. Die Geschäftsführung stellt sie an diesen Tagen halbtags von der Arbeit frei. So wurden in der Kreuzberger Nachbarschaft des Unternehmens unter anderem ein gesponserter Geräteschuppen für das MehrGenerationenHaus Wassertor 48 und Hochbeete für die Kinderfreizeitstätte "Kleine Ritterburg" gebaut. Zudem halfen Mitarbeiter auf dem Kinderbauernhof am Mauerplatz aus und sammelten 16 Abfallsäcke voll Müll im Rahmen einer Umweltaktion am Landwehrkanal. Die Mitarbeiter aus der IT-Abteilung von idealo richteten gemeinsam mit Bewohnern einer benachbarten Flüchtlingsunterkunft zwei PC-Arbeitsplätze ein.

Auch zu gemeinsamen Kochabenden wurden die Geflüchteten in die Cafeteria eingeladen. Wieder strahlen die Gesichter der „sozialos“, wenn sie davon berichten. Syrische, ägyptische, türkische und südafrikanische Rezepte wurden gemeinsam ausprobiert. Und die Sprachbarriere? „Welche Sprachbarriere“, heißt es. Ein paar Brocken Englisch, Hände, Füße und notfalls Kreidezeichnungen an der Tafel genügen, um einen gemeinsamen Abend zu erleben.

Immer neue Ideen

Mit ebenso großer Kreativität entwickeln die Mitarbeiter immer neue Engagementideen. In einer großen Box werden zum Beispiel Pfandflaschen gesammelt. „Wir haben uns gedacht, dass viele Getränkeflaschen der Mitarbeiter achtlos im Müll landen“, erklärt Manfred Hoebel. „Jetzt sammeln wir sie, lösen den Pfand ein und können so weitere Projekte anstoßen.“

Derzeit kommt das Pfand für die geleerten Mineralwasserflaschen in der Mitarbeitercafeteria einer Notunterkunft im Kreuzberger Kiez zugute. Gutscheine für Lebensmittel und Drogeriemärkte werden davon gekauft und von der Unterkunftsleitung an bedürftige Gäste verteilt. sabka
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