200 Plüschtiere fürs Tierwohl: Weißenseer Sportverein übergibt 500-Euro-Spende

Dokan-Trainerin Janina Kaiser (rechts) übergab in Begleitung von Leo den symbolischen Scheck an Petra Schomburg vom Tierheim Berlin. (Foto: Bernd Wähner)
Berlin: Dokan Sportclub |

Weißensee. Über eine Spende des Weißenseer Sportvereins Dokan kann sich das Berliner Tierheim freuen. Janina Kaiser vom Vereinsvorstand überreichte kürzlich einen symbolischen Scheck über 500 Euro an Petra Schomburg vom Tierheim.

„Wir überlegten bereits seit einiger Zeit, wie wir ein gemeinnütziges Projekt aus der Region unterstützen könnten“, sagt Guido Wallmann, der Vorsitzende des Vereins Dokan. „Wir interessieren uns sehr für Umwelt- und Naturschutz, und mit unserem Hund Leo haben wir seit vielen Jahren in unserem Sportclub ein richtiges Maskottchen. Deshalb kamen wir auf die Idee, das Tierheim zu unterstützen.“

Damit möglichst viele Spenden zusammenkommen, überlegte sich Karate- und Tanztrainerin Janina Kaiser eine ungewöhnliche Aktion. Sie sammelte viele Jahre lang Plüschtiere. Nun entschloss sie sich, über 200 für den guten Zweck zu spenden. „Die Plüschtiere legten wir in unserem Sportclub in Regalen aus. Jeder konnte sich gegen eine Spende von ein, zwei Euro etwas mitnehmen“, so Wallmann. Der Verein legte dann noch ein paar Euro drauf – und konnte so 500 Euro an das Tierheim spenden.

„Nachdem wir erfuhren, dass dort über 1300 Tiere, von Welpen bis hin zu exotischen Tieren, liebevoll betreut werden, und dass das alles nur über Spenden finanziert wird, entschlossen wir uns, noch die eine oder andere Aktion in Zukunft zu organisieren“, so der Vereinsvorsitzende.

Den Sportclub Dokan gibt es seit Ende der 90er-Jahre. Guido Wallmann gründete ihn seinerzeit gemeinsam mit weiteren Karatesportlern aus der Region. In Eigenleistung bauten die Sportler ihre Club-Räume in der ehemaligen RFT-Fabrik in der Pistoriusstraße 4 aus. Heute trainieren dort jede Woche etwa 300 Karatesportler zwischen vier und 65 Jahren. Neben dem Karate hat sich inzwischen noch eine zweite große Sparte im Sportclub entwickelt: das Tanzen.

Weil Dokan inzwischen aus allen Nähten platzt, wird der Sportclub umziehen. Seit einigen Jahren verhandelt er bereits mit dem Bezirksamt über das Grundstück in der Berliner Allee 127. Nach einem Interessenbekundungsverfahren sprachen sich Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung vor fünf Jahren dafür aus, mit dem Dokan Verhandlungen über einen Erbbaurechtsvertrag zu führen. Anstelle des alten Sportgebäudes soll soll ein modernes Sport- und Fitnesscenter entstehen. Aber die Abstimmungen mit den Behörden dauern ihre Zeit.

„Vor Weihnachten konnten wir endlich den Bauantrag stellen“, so Wallmann. „Wir hoffen, dass er rasch bearbeitet wird und wir noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen können.“ BW

Weitere Informationen zum Verein Dokan unter  92 09 11 19 und auf www.dokan.de.
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