Senat lässt eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Berliner Allee erstellen

Voraussichtlich 2020 wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit der Erneuerung der Berliner Allee zwischen Albertinen- und Rennbahnstraße beginnen.

Von diesem Baubeginn geht Lutz Adam, der Leiter der Tiefbauabteilung der Senatsverwaltung, derzeit aus. Auf Einladung der Abgeordneten Clara West und Tino Schopf (beide SPD) informierte Adam vor Ort über den aktuellen Sachstand. In diesem Bereich der Berliner Allee gibt es viele Probleme: Der Straßenbelag ist marode ist, was zu einer erheblichen Lärmbelastung führt, es gibt keinen Radweg, und Fußgänger haben nur wenige Überquerungsmöglichkeiten.

Immer wieder reagierte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in der Vergangenheit auf Beschwerden von Anwohnern mit Veränderungsvorschlägen. Das Bezirksamt meldete sogar die Erneuerung der Berliner Allee als Investitionsmaßnahme ab 2017 an. Recht schnell war aber klar, dass eine einfache Sanierung der Straße nicht ausreichen würde. Um Ideen wie die Einrichtung einer gemeinsamen Spur für Busse und Straßenbahnen oder eines Radwegs umzusetzen, müsste der gesamte Straßenraum neu geordnet werden. Weil die Berliner Allee Teil der Bundesstraße B2 ist, beschäftigt sich inzwischen die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit diesem Vorhaben. „Wir brauchen nun eine Machbarkeitsstudie, um zu wissen, welche Probleme zu lösen sind“, sagt Lutz Adam. Diese ist inzwischen in Auftrag gegeben worden.

Sobald die Ergebnisse vorliegen, und das soll 2018 sein, werden diese öffentlich diskutiert. Die Machbarkeitsstudie wird unter anderem im Internet veröffentlicht, und auch eine Bürgerversammlung ist vorgesehen. Wenn klar ist, wie die Berliner Allee künftig aussehen soll, wird mit der Ausführungsplanung begonnen. Auch diese soll, so Adam, mit den Bürgern zu gegebener Zeit diskutiert werden.

Eine erste Rate für Straßenbauarbeiten ist für 2020 eingeplant. Dieser Termin lässt sich allerdings nur halten, wenn sich das Umbauvorhaben, so wie geplant, im vorhandenen Straßenraum realisieren lässt. Ist das nicht der Fall, müsste ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Das würde den bisherigen Zeitplan komplett umwerfen.
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