Kein Geld, keine Zeit: Unsere Ernährung braucht mehr Aufmerksamkeit

Die Wissenschaft liefert das Fundament für eine gesunde Ernährung. Im Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm versucht man die Geheimnisse der Pflanze zu ergründen. (Foto: ZAB)

Ein Apfel pro Tag und der Arzt wird arbeitslos? Essen hält Leib und Seele zusammen? Geht es um gesunde Ernährung, wird der Volksmund erfinderisch. Verlassen sollte man sich darauf nicht.

„Wir begreifen Ernährung heute als Teil eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Hier sehen wir auch eine Herausforderung, der sich die Ernährungswirtschaft in Berlin-Brandenburg in Zukunft verstärkt stellen muss“, so Sebastian Kühn, Familienunternehmer der Eberswalder Wurst GmbH und Sprecher des Clusters Ernährungswirtschaft. Verbrauchern müssen Lebensmittel angeboten werden, die einen Mehrwert bieten oder den Wunsch nach bestimmten Ernährungsstilen erfüllen. Ansätze sind beispielsweise die „Vegetarios“ des Eberswalder Unternehmens oder das vegane Chilli sin Carne, als fleischlose Alternative zum Chili con Carne, der Neuruppiner Firma Dreistern.

Wäre schon alles gut, wenn wir den Körper nur mit den richtigen Nährstoffen versorgen, dann würde der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach wohl kaum zu der Erkenntnis gelangt: „Der Mensch ist, was er isst“. Bewusst Essen bedeutet nicht starre Regeln und Verzicht. Es sind die fehlende Aufmerksamkeit für eine ausgewogene Ernährung und die Verantwortung für sich und seinen Körper.

Gesunde Ernährung erfordert den bewussten Umgang mit unserer Esskultur. Die gemeinsame Mittagspause im Kollegenkreis ist ebenso ein Aspekt, wie der schmackhafte selbstgemachte Smoothie.

Voraussetzung für einen gesunden Lebensstil ist es, das Bewusstsein für die eigene Ernährung zu schärfen und eine Balance zwischen sinnvoller Kost und genussfreundlichem Konsum zu finden. sabka
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