Zwölf auf einen Streich: Stadtjäger beendet Wildschweinplage am Brixplatz

In Kleinzoos sorgen Wildschweine mit Nachwuchs für Entzücken – am Brixplatz bedeuteten sie eine Gefahr. (Foto: Thomas Schubert)
Berlin: "Brixplatz" |

Westend. Problem beendet, Verursacher tot: Eine Wildschweinfamilie auf dem Brixplatz schürte über Wochen so viel Angst, dass nun ein Jäger in Aktion trat. Er erlegte zwei Muttertiere und zehn Frischlinge.

Sie bedeuten eine Gefahr für den Verkehr, sie erschrecken Passanten – aber eigentlich sind sie nur auf Futtersuche. Wenn Wildschweine im Sommer mitten in der Großstadt erscheinen und Rasenflächen zerfurchen, herrscht Alarmstimmung. Und nachdem eine ganze Rotte der borstigen Allesfresser wochenlang den Brixpark zerwühlt hatte, griff das Bezirksamt am 11. August schließlich durch. Es ließ aus Sicherheitsgründen einen Stadtjäger auflaufen, der prompt in Stellung ging. So hallten Schüsse durch Westend – kurz darauf war die Gefahr gebannt. Zwölf Kadaver verlud der Jäger auf seinen Pritschenwagen, und das Bezirksamt gab den zwischenzeitlich gesperrten Brixpark wieder frei.

Aber weiterhin gilt die Lage östlich des Olympiastadions als Gebiet, in dem eine Begegnung mit Wildschweinen durchaus wahrscheinlich ist. Denn im Bereich des Sausuhlensees am Friedhof Heerstraße verläuft ein alter Pfad, den die Tiere schon nutzten, bevor es hier eine Besiedlung gab. tsc
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Nadejda Bartels aus Charlottenburg-Nord | 25.08.2016 | 18:00  
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