"Arena Temporis" am Olympiastadion

Die Feuer-Reitshow der wagemutigen Ritter ist ein Highlight. (Foto: Promo)

Westend. Eine besondere Art Sport kommt am 13. und 14. April ins Olympiastadion: Früher war es das Freizeitvergnügen des Hochadels, heute frönen noch ein paar verwegene Reiter dem Lanzenstechen hoch zu Ross, auch "Tjost" genannt.

Das Ziel des abenteuerlichen Wettstreits besteht darin, auf dem Pferd im vollen Galopp die eigene Lanze am Schild des gegnerischen Ritters zu zerbrechen, oder - was einem K.o. beim Boxsport gleichkommt - diesen aus dem Sattel zu stoßen. Zwei Mal am Tage (um 13.30 und 16.30 Uhr) werden die "letzten Ritter der Erdenscheibe" auf der Fanwiese die Lanzen kreuzen. Eine einzigartige Feuer-Reitshow versprechen die Veranstalter für den Sonnabend Abend um 20.30 Uhr. Das sportliche Spektakel wird von einem mittelalterlichen Markt mit etwa 60 Handwerker- und Krämerständen begleitet. Auf einer Bühne toben sich Musikanten und Gaukler aus und ein Seiltänzer zeigt hoch über der Wiese seine Kunststückchen. Zudem kann man dabei sein, wenn Walter von der Weide aus Innsbruck das weltweit höchste Kartenhaus errichtet und auf dessen Spitze sogar einen Handstand wagt.

Geöffnet hat die "Arena Temporis" am Sonnabend, 13. April, von 11 bis 21 Uhr und am Sonntag, 14. April, von 11 bis 19 Uhr. Die Tageskarte kostet neun, für Kinder fünf Euro, für historisch Gewandete sieben Euro. Im Ticketpreis ist die Stadionbesichtigung inklusive.

Weitere Informationen finden sich auf www.suendenfrei.de.

Manuela Frey / my
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