Cooking Lounge im Olympiastadion eröffnet

Alexander Herrmann arbeitet mit seinen beiden Köchen Christopher Kropf und Sebastian Metzdorf in der Cooking Lounge. (Foto: Wecker)

Westend. Der Chef des Olympiastadions, Jochen E. Thomas, wartet nicht darauf, dass ihm seine Hausmannschaft Hertha BSC mit einem Champions League-Finale ein volles Stadion beschert.

Statt nach unerreichbaren Sternen zu greifen, sucht er den Erfolg im Naheliegenden. Nahe lag die Funkausstellung. Dort sah er sich nach Attraktionen um, die populär wie Fußball sind, aber den dort fehlenden Erfolg ausgleichen können. Er wurde fündig, zwar nicht bei der Funktechnik, dafür aber bei der neu zur Messe gekommenen Haushaltstechnik. Am Stand des Küchenausstatters "Miele" kam ihm die Idee, dass das Olympiastadion auch genug Raum biete, um den immer beliebter werden Trend des Kochens auf "olympischem Niveau" stattzugeben. "Das Olympiastadion ist mehr als ein Fußballstadion. So, wie sich hier der Papst und zigtausende Gläubige wohlgefühlt haben, nutzen auch Firmen mit nur 20 oder 200 Mitarbeitern unsere Seminarräume für Tagungen. Mit der Cooking Lounge bieten wir nun allen einen Grund mehr, in unser Stadion zu kommen."Zur Eröffnung der "Cooking Lounge" hatte er den Sternekoch Alexander Herrmann mit seiner Mannschaft eingeladen. Jochen E. Thomas stand gemeinsam mit den Profiköchen am Herd und ließ sich erklären, wie Rehfilet auf dem Spieß mit Haselnußbröselschmelze hergestellt wird und wie Garnelen fränkisch serviert werden.

Für die Eröffnungsparty nahm sich Alexander Herrmann noch mit dem Schauspieler Axel Pape einen weiteren Kochschüler. Der bereitete dann später gemeinsam mit dem Stadionchef Steaks für die Gäste zu. Die hatten derweil, wenn sie nicht selbst an der vierseitigen Kochinsel oder den seitlich angeordneten Herden brutzelten, Gelegenheit, vom Salon aus durch eine 25 Meter breite Glasfront das Geschehen im Stadionrund zu verfolgen.


Frank Wecker / FW
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