Deutsche Kriegsgräber Stiftung weihte Gedenkstein ein

Diese Stele steht jetzt auf dem Waldfriehof. (Foto: Wecker)

Westend. Eine neue Skulptur empfängt seit Mittwoch, 30. Oktober, die Besucher der Gemeinschaftsgrabstätte auf dem Waldfriedhof Heerstraße. Der Bildhauer Friedrich Pohl schuf die Skulptur aus Wesersandstein, dem selben Material der Grabsteine. Ginkgoblätter zieren das etwa drei Meter hohe Denkmal. Sie sollen ein Symbol der Beständigkeit sein.

Auf dem Stein wurde eine handflächengroße Plakette mit einem QR-Code angebracht. Ein Smartphone erkennt den Code und so können Besucher auf die Website der Deutschen Kriegsgräber Stiftung gelangen.

Die Stiftung kümmert sich eigentlich um die Pflege von Kriegsgräbern im Ausland. Seit drei Jahren betreibt sie allerdings auch die Gemeinschaftsgrabstätte auf dem Waldfriedhof. Sie bietet etwa 600 Plätze für Erd- und Urnenbestattungen.

Die Grabstelle kostet 10.000 Euro. Ein Drittel des Geldes kommt der Pflege des eigenen Grabes und zwei Drittel der Stiftung zugute. Sie finanziert davon unter anderem europäische Austauschprojekte.


Simon Grothe / sg
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