Neuer Cheftrainer bei TeBe: Cemal Yildiz löst Daniel Volbert ab

Aus und vorbei: Nach zweieinhalb Jahren musste Daniel Volbert seinen Platz als Cheftrainer bei TeBe Berlin räumen. (Foto: Michael Nittel)
Berlin: Mommsenstadion |

Westend. Tennis Borussia Berlin hat Cemal Yildiz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der Fußball-Oberligist hatte sich kurz vor Weihnachten nach zweieinhalbjähriger Zusammenarbeit von Ex-Coach Daniel Volbert getrennt.

Yildiz wechselt vom Berliner AK zu den Veilchen und hat bereits das Training der 1. Mannschaft übernommen. Der 40-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2017/2018.

Cemal Yildiz ist Inhaber der A-Lizenz und verfügt über mehrjährige Erfahrung als Trainer und Co-Trainer in der Regional- und Oberliga – unter anderem bei Türkiyemspor und dem FC Viktoria 1889 Berlin, aber auch schon bei TeBe: In der für die Veilchen sehr schweren Zeit der Insolvenz hatte Yildiz das Team in der Saison 2010/2011 übernommen und in der Oberliga nur knapp den Klassenerhalt verpasst. Zuletzt war Yildiz beim Berliner AK als Co-Trainer zunächst unter Jörg Goslar beschäftigt.

Herzblut für TeBe

„Wir freuen uns sehr, mit Cemal Yildiz einen jungen und dennoch erfahrenen Trainer gefunden zu haben, der nicht nur über viel Kompetenz und Sachverstand, sondern auch Herzblut für TeBe verfügt“, zeigte sich Jörg Zimmermann, Vorstandsvorsitzender bei TeBe, glücklich über diese Verpflichtung. „In den sehr intensiven vergangenen zwei Wochen, mit vielen Gesprächen und zahlreichen Bewerbern, hat er uns überzeugt, mit ihm gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen.“ Auch Cemal Yildiz freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich habe die Entwicklung von TeBe in den vergangenen Jahren immer verfolgt und bin nun sehr froh, wieder hierher zurückzukehren. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und will alles dafür tun, den Verein dabei zu unterstützen, seine Ziele umzusetzen.”

Nach Abschluss der Hinrunde belegt Tennis Borussia in der Fußball-Oberliga mit sieben Siegen, drei Remis und vier Niederlagen nur Platz fünf. Der Rückstand zum Lokalrivalen VSG Altglienicke auf Platz eins beträgt bereits neun Punkte. Diese beiden Teams waren nicht zuletzt aufgrund der großen Qualität des Kaders als Topfavoriten in die Saison gegangen. Doch während Altglienicke diesem Anspruch in weiten Teilen der Hinrunde gerecht wurde, kam TeBes Motor ein ums andere Mal ins Stottern. Nach einigen enttäuschenden Auftritten hatten sich wochenlang hartnäckige Gerüchte um eine Ablösung von Coach Daniel Volbert gehalten. Nach einem schwachen Auftritt war man zudem im Pokal beim unterklassigen Berliner SC schon im Achtelfinale gescheitert. Zwei Tage vor Weihnachten zog TeBe dann die Reißleine und trennte sich mit sofortiger Wirkung von Volbert als Chefcoach. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen“, hatte Zimmermann erklärt. „Wir sind Daniel Volbert zu mehr als großem Dank verpflichtet. Seine Leistung für Tennis Borussia, ob als Trainer der ersten Mannschaft, sportlicher Leiter oder in der Jugend, sind für den gesamten Verein von Bedeutung.“

Ob die Veilchen in der Rückrunde die Kehrtwende einleiten können, zeigt sich vielleicht schon am Sonntag, 2. Februar. Dann gastiert Tennis Borussia zum Nachholspiel beim SV Altlüdersdorf. min
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