Für den Rest der Beethovenstraße fehlt derzeit das Geld

Nur vor dem Neubau der Beethovenstraße ist ein Stück Fahrbahn asphaltiert worden. (Foto: BW)

Wilhelmsruh. Über eine Veränderung des Straßenbelages wundern sich Anwohner der Beethovenstraße. Bislang war die Fahrbahn ihrer Straße mit Kopfsteinpflaster befestigt. Das hatte zwar den Vorteil, dass Autos nicht sonderlich schnell fahren konnten, aber langjährige Anwohner wünschten sich schon einen besseren Straßenbelag.

Den glatten Asphalt gibt es nun - allerdings nur auf etwa 50 Metern. Auf den Grundstücken mit den Hausnummern 5 und 7 baute das Unternehmen NCC ein neues Wohnhaus. Unmittelbar davor wurde die Fahrbahn asphaltiert. Darüber wunderten sich natürlich einige Nachbarn und wandten sich an die Redaktion der Berliner Woche.

Auf Anfrage machte sich Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) beim Straßen- und Grundflächenamt kundig. "Das Amt teilte mir mit, dass für das neu entstandene Wohngebäude ein neuer Fernwärmeanschluss gebaut worden ist. Der endgültige Deckenschluss über diese Aufgrabung hätte üblicherweise mit dem dort vorhandenen Großsteinpflaster stattfinden müssen", so Kirchner. Um den baulichen Zustand der Fahrbahn wenigstens in diesem Bereich der Beethovenstraße deutlich zu verbessern, habe das Straßen- und Grünflächenamt aber anders entschieden. Aus Haushaltsmitteln der Straßenunterhaltung des Jahres 2014 und unter Verwendung von Mitteln, die für den endgültigen Deckenschluss durch den Wärmeversorger vorgesehen waren, wurde die Fahrbahn im aufgebuddelten Bereich erneuert. "Inwieweit in diesem oder in den nächsten Jahren eine abschnittsweise Weiterführung der Erneuerung erfolgen kann, ist leider zurzeit noch nicht abzusehen", so der Stadtrat. So bleibt der zweigeteilte Zustand der Beethovenstraße vorerst erhalten.


Bernd Wähner / BW
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