250 Wohnungen sollen an der Kopenhagener Straße entstehen

Wilhelmsruh. Das "Wohnquartier Wilhelmsruher Tor" nimmt Konturen an. Vertreter von NCC Deutschland und der MBS Projekt GmbH stellten auf der vergangenen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ihre Planungen vor.

Das Wohnquartier soll auf 29 000 Quadratmetern an der Kopenhagener Straße 96 entstehen. Dort hat derzeit noch die Berliner Ausbau GmbH ihren Sitz. Diese hat aber einen anderen Standort in Pankow ins Auge gefasst. Die noch gewerblich genutzte Fläche eigne sich hervorragend für den Wohnungsbau, meinen die Projektentwickler. Für den Standort spreche die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Außerdem befinde sich das Gelände ganz in der Nähe des geplanten Mauergrünzugs. Hinzu kommt, dass die Fläche zurzeit versiegelt ist. Es muss also keine Grünfläche zu Bauland umgewandelt werden.

Allerdings zeigte sich in den zurückliegenden Jahren, dass es gar nicht so einfach ist, auf einem Gewerbegrundstück ein Wohnquartier zu planen. Es gab zahlreiche Abstimmungsrunden der Projektentwickler mit dem Bezirksamt. Doch nun steht das Grobkonzept. Vorgesehen ist, dass im "Wohnquartier Wilhelmsruher Tor" 250 Wohnungen entstehen, davon in bis zu fünfgeschossigen Mehrfamilienhäusern etwa 234 Mietwohnungen. Des Weiteren ist der Bau von Einzel- und Doppelhäusern geplant, die an Eigentümer verkauft werden. Im Erdgeschoss der Mehrfamilienhäuser werden zur Kopenhagener Straße hin Ladengeschäfte eingerichtet. Weiterhin ist im hinteren Grundstücksbereich der Bau eines Drogerie- oder Supermarktes geplant. Schließlich soll in einem ruhiger gelegenen Teil des Grundstücks eine Kita mit mindestens 60 Plätzen gebaut werden.

Die Finanzierung steht inzwischen. Nun muss noch Baurecht geschaffen werden. Denn noch handelt es sich um ein Gewerbegrundstück. Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (B’90/Grüne) begrüßt die Planungen: "Wir sollten so schnell wie möglich weitermachen, die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschließen und diesen mit Priorität bearbeiten." Danach wird es noch zwei Jahre dauern, ehe mit dem Bau begonnen werden kann.


Bernd Wähner / BW
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