Letzte Parzelle auf der Margareteninsel kann geräumt werden

Wilhelmstadt. Nachdem jetzt das Landgericht Berlin die Klage des Bezirksamts auf Freimachung einer der letzten beiden bezirkseigenen Parzellen auf der Margareteninsel positiv entschieden hat, kann diese Parzelle jetzt geräumt werden.

Damit fällt eine der letzten Hürden bei der Umsetzung des Umwelt-Entlastungsprogramms (UEP) Tiefwerder Wiesen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz.

Das sieht die ökologische Aufwertung im Zentralbereich des Landschaftsschutzgebietes Tiefwerder Wiesen auf rund 16 Hektar vor. Für das UEP Tiefwerder Wiesen wurden Fördermittel in Millionen-Höhe bewilligt. Damit soll das Gebiet für die Erholungsnutzung und den Naturschutz gesichert werden. Zur Renaturierung werden kontaminierte Böden und Aufschüttungen, Fundamente und störende Verbauungen entfernt.

Das Bezirksamt hatte dazu in den vergangenen Jahrzehnten sukzessive die Kündigung und Räumung der als Grabeland verpachteten bezirkseigenen Flächen in diesem Teil des Landschaftsschutzgebietes vorangetrieben. Letztlich blieben lediglich zwei Parzellen übrig. Sie waren Gegenstand diverser Gerichtsverfahren waren. "Damit es nicht zu einer erheblichen Kostensteigerung kommt, ist es enorm wichtig, dass der vorgesehene Zeitplan eingehalten und die vorgesehenen Maßnahmen ohne unnötige Verzögerungen durchgeführt werden können", sagt Umweltstadtrat Carsten-Michael Röding (CDU).


Michael Uhde / Ud
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