Lokal vom Bezirksamt wegen Verdacht auf Kokainhandel versiegelt

Wilhelmstadt. Bei der Durchsuchung eines Lokals an der Wilhelmstraße beschlagnahmten Ermittler am Abend des 11. März Drogen, Verpackungsmaterial und weitere Beweismittel für den Handel mit Betäubungsmitteln. Das Lokal wurde daraufhin vom Bezirksamt geschlossen und versiegelt.

Auf das Lokal in der Wilhelmstadt war die Polizei im Rahmen eines seit längerem geführten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln gestoßen. In diesem Zusammenhang stoppten Polizeibeamte am 11. März gegen 19 Uhr am S-Bahnhof Heerstraße ein Fahrzeug und nahmen die vier Insassen im Alter zwischen 22 und 35 Jahren fest. Bei Durchsuchungen der Festgenommenen entdeckten die Beamten mehrere hundert Gramm Kokain, mehrere tausend Euro Bargeld sowie einen Teleskopschlagstock. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt, das Auto als Tatmittel sichergestellt.

Im Zusammenhang mit den Festnahmen durchsuchten Polizisten acht Wohnungen und zwei Lokale in Spandau. Hierbei nahmen sie zwei weitere Verdächtige im Alter von 18 und 29 Jahren fest. Vier der Festgenommenen verblieben nach einem am 12. März verhängten Haftbefehl in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen auch zu weiteren Mittätern dauern an.


Michael Uhde / Ud
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