Renaissance für Meilenstein: Keramiksäule soll zurückkehren

Wilhelmstadt. Der alte Berliner Meilenstein soll wieder an der Pichelsdorfer Straße stehen. Dafür will sich die SPD in der nächsten Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stark machen.



Die vier Meter hohe Keramiksäule war im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und Mitte der 1950er-Jahre abgerissen worden. Jetzt soll der alte Berliner Meilenstein der Wilhelmstadt in Originalgröße wieder aufgebaut werden.

„Die Keramikplatten standen sinnbildlich für Geschichte, Gewerbe, Industrie und die Landschaft Spandaus“, sagt Christian Haß, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Mit der Rekonstruktion der Säule am Originalstandort Heerstraße Ecke Pichelsdorfer Straße würde Spandau ein Stück Geschichte, ein optisches Highlight und eine neue Attraktion zurückgewinnen. Die Fraktion hat deshalb einen entsprechenden Antrag formuliert, der am 31. Mai in der BVV beraten werden soll. Der Stadtteilladen an der Adamstraße unterstützt das Vorhaben. Ein erster Entwurf liegt bereits vor. Für die Finanzierung sollen Sponsoren gefunden werden.

Mit weiteren Anträgen in der Mai-BVV will sich die SPD unter anderem für die Sanierung der Betckestraße sowie für freies WLAN in den Wartebereichen der Spandauer Verwaltung einsetzen. Auch die Parkplatzsituation am Stabholzgarten und die Zusammenarbeit mit der Potsdamer Verwaltung sollen thematisiert werden. Ein weiterer Antrag fordert das Bezirksamt auf, für mehr Sozialwohnungen in Spandau zu sorgen. uk
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