Umzug der GSG 9 dauert noch: Wenig Hubschrauberflüge

Berlin: Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne |

Fünf bis sieben Jahre wird es noch dauern, bis die vierte Spezialeinheit der GSG9 auf das Gelände der ehemaligen Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne zieht.

Denn die Kaserne muss zunächst von Grund auf saniert werden. Hubschrauberflüge soll es von Spandau aus nur selten geben. Luftlandeübungen wiederum will die Bundespolizei ausschließlich von ihrem Standort in Blumberg aus starten. Damit dürfte sich die befürchtete Lärmbelästigung für die Anwohner in Grenzen halten.

Die neuen Details haben die Spandauer Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) und Kai Wegner (CDU) in Erfahrung gebracht. Beide hatten sich unabhängig voneinander bei der Bundespolizei und dem Bundesinnenministerium über den aktuellen Sachstand informiert. Laut Bundesinnenministerium ist die Einsatzeinheit der GSG 9 auf chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren spezialisiert, also auf sogenannte CBRN-Attacken. Für solche Notfalleinsätze und Rettungsflüge ist der Hubschrauberlandeplatz auf der Kaserne nötig.

Wie berichtet will die Bundesregierung etwa 250 Millionen Euro in den Spandauer Anti-Terror-Standort investieren. Spätestens bis 2035 soll alles komplett sein. Etwa 500 Spezialkräfte sollen dort unterkommen.
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