Letzte Teile der Ersatzbrücke auf der Heerstraße montiert

Auf diese Brückenwiderlager wurden die vor Ort montierten Brückenteile vom Wasser aus verschoben. (Foto: Uhde)

Wilhelmstadt. Einen großen Schritt weiter kamen vom 21. bis 23. Mai die Arbeiten zur Installation der temporären Brücken über die Havel im Zug der Heerstraße. Sie sollen als Ersatz für die marode Freybrücke den Verkehr auf der viel befahrenen Verbindung ins Berliner Zentrum bewältigen.

In den vergangenen Wochen wurden zwei große Behelfsbrücken vor Ort montiert. Schon um den Straßenverkehr auf der Heerstraße nicht für drei Tage unterbrechen zu müssen, wurden die wiederverwendbaren Festbrücken-Teile jetzt vom Wasser aus in ihre Positionen auf mehrere Brückenwiderlager verschoben. Dafür wurde die Untere Havel Wasserstraße im Bereich der Freybrücke für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt.

Noch bis Anfang September wird es allerdings dauern, bis die aus jeweils zwei Fahrbahnen bestehenden Behelfsbrücken für den Verkehr freigegeben werden können. Über sie soll dann der Verkehr nördlich der rund 100 Jahre alten Freybrücke bis mindestens Ende 2015 strömen. Während dieser Zeit wird die marode Freybrücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Bis September werden nun weitere Brückenelemente zur Anbindung der Behelfsbrücken an die Heerstraße installiert. Zudem müssen noch die Anschlüsse an die Fahrbahnen beidseits der alten Freybrücke fertiggestellt werden. Außerdem wird für die Bauzeit eine Lärmschutzwand aufgestellt.


Michael Uhde / Ud
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