Ausländische Unternehmer bereichern das Spandauer Wirtschaftsleben

Remzi Kaplan, Halil Kazancioglu und Bürgermeister Helmut Kleebank (von links) beim Besuch der Filiale der "BOLU Lebensmittel Supermarkt GmbH". (Foto: Uhde)

Wilhelmstadt. Als Teil der "Willkommens- und Anerkennungskultur" sieht Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) seine Besuchsreihe bei Unternehmen ausländischer Mitbürger. Die startete Kleebank am 31. Oktober mit einer Stippvisite in der Filiale der "BOLU Lebensmittel Supermarkt GmbH" an der Wilhelmstraße 3.

Die Besuche sind Teil des über das Programm "Partnerschaft Entwicklung Beschäftigung" (PEB) geförderten Projekts "Mit Vielfalt Beschäftigung gemeinsam gestalten" des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit. Dabei besucht der Bürgermeister Unternehmer mit Migrationshintergrund, die in Spandau tätig sind, hier Arbeitsplätze bereitstellen und das Spandauer Wirtschaftsleben bereichern. "Ich will die Geschäftsleute so in der Havelstadt willkommen heißen", sagte Kleebank.

In der Wilhelmstadt wurde der Bürgermeister von Halil Kazancioglu, der gemeinsam mit seinem Bruder Rifat in Berlin zehn Läden der "BOLU"-Handelskette betreibt, sowie Remzi Kaplan, Vorsitzender der "Türkisch-Deutschen Unternehmervereinigung", begrüßt. Beim Rundgang durch das Geschäft an der Wilhelmstraße überzeugte sich Kleebank von der Fülle der hier angebotenen Waren. Gekauft werden hier Lebensmittel, Fleisch, Obst und Gemüse.

"Das Geschäft in der Wilhelmstadt ist unsere achte Filiale, die wir 2009 eröffnet haben", erzählte Halil Kazancioglu. Die Kundschaft sei sehr gemischt. Kunden unterschiedlichster Nationalität kämen aus Spandau, Charlottenburg und Falkensee. Besonders gern würden die Kunden hier Fleisch einkaufen. Kazancioglu führt das auch darauf zurück, dass der Fleischverkauf in seiner Familie eine lange Tradition habe.

Kleebank setzte seine Besuchsreihe am 31. Oktober mit Visiten bei der Kenan Gebäudereinigung an der Wunderwaldstraße 6 sowie im "Wienerwald Spandau" an der Falkenseer Chaussee 221 fort. Beide Betriebe werden ebenfalls von Inhabern mit Migrationshintergrund geführt. Mitte und Ende November wird Kleebank weitere sechs Betriebe ausländischer Mitbürger in der Havelstadt besuchen.


Michael Uhde / Ud
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