Nachbarschaftsprojekt "Engel in Zivil" gestartet: Raus aus der anonymen Gesellschaft

Die beiden Gründerinnen von "Engel in Zivil Wilhelmstadt" Susan Halter und Meike Stephien. (Foto: Georg Wolf)

Wilhelmstadt. Seit Anfang August gibt es in der Wilhelmstadt ein neues Projekt um Menschen in der Nachbarschaft unter die Arme zu greifen: die "Engel in Zivil".

Dahinter verbirgt sich die 28-jährige Meike Stephien. Zusammen mit ihrer Bekannten, Susan Halter, möchte sie weg von der Anonymität der Großstadt, hin zu einer lebendigen Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt und hilft, kommen. Das Projekt wird komplett ehrenamtlich betrieben. Und auch wenn die "Engel in Zivil" bisher noch von der Mundpropaganda leben, konnte bereits ein erster Erfolg verbucht werden: Einer berufstätigen, alleinerziehenden, Mutter wurde eine Tagesmutter vermittelt.

Natürlich würde sich Meike Stephien über weitere tatkräftige Unterstützung freuen. "Der wöchentliche Zeitaufwand ist nicht sehr groß, kann aber von Aufgabe zu Aufgabe variieren", so die Projektgründerin. Das Angebot der beiden Frauen ist vielfältig. Vom Babysitting über Einkäufe bis hin zum Ausführen der Hunde reicht das Repertoire. Bisher beschränken sich die Engel auf die Wilhelmstadt. Jedoch soll dieses Projekt in naher Zukunft auf den ganzen Bezirk erweitert werden. gw

Weitere Informationen zu den Engeln in der Wilhelmstadt gibt es auf Facebook unter http://asurl.de/13i2.
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Georg Wolf aus Mitte | 26.09.2017 | 14:03  
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