Otto-von-Guericke-Oberschule: Richtfest für Dreifachschulsporthalle

Richtfest der guten Laune: Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD), Schulleiterin Steffi Hirsch, Zimmermann Stipo Milanovic und die Stadträte Heike Schmitt-Schmelz (SPD), Carsten Engelmann (CDU) sowie Oliver Schruoffeneger (Grüne, v. li.) feiern die Fertigstellung des Sporthallen-Rohbaus. (Foto: Matthias Vogel)
Berlin: Otto-von-Guericke-Oberschule |

Wilmersdorf. Es war kein Richtfest wie jedes andere. Der Neubau der Dreifachschulsporthalle neben der Otto-von-Guericke-Oberschule ließ immerhin mehr als drei Jahrzehnte auf sich warten.

Es ist ein Tag, an dem Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und den Stadträten Heike Schmitt-Schmelz (SPD), Oliver Schruoffeneger (Grüne) und Carsten Engelmann (CDU) nicht einmal das nasskalte Herbstwetter die Petersilie verhageln kann. Richtfest für den Neubau einer Dreifachschulturnhalle, direkt neben der Oberschule in der Eisenzahnstraße – daran war ja kaum noch zu glauben, so lange liegt der ursprüngliche Bauantrag schon zurück. „Er datiert aus dem Jahr 1986“, sagt Schmitt-Schmelz (SPD) während der Begehung des Rohbaus.

Aufbruchsstimmung

Als Leiterin des Amtes Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur ist ihre Laune heute besonders gut. „Es ist seit langer, langer Zeit der erste Neubau für Schule und Sport im Bezirk. Für diese Halle war nie Geld da. Jetzt schon und weil wir ja sowieso gerade die Sanierung und den Ausbau an unseren Kitas und Schulen forcieren, löst das schon Aufbruchsstimmung bei mir aus“, sagt sie.

Der moderne Bau schlägt mit 4,95 Millionen Euro Baukosten zu Buche. Geld, das aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) stammt. Er wird barrierefrei über Rampen und eine Aufzugsanlage erschlossen. Die sanitären Anlagen werden behindertengerecht ausgestattet. Direkt in der Decke des Rohbaus befindet sich eine Aussparung für die Weiterführung des Aufzugsschachts – Indiz für den baulichen Clou der neuen Sportstätte. „Wenn wir noch einmal fünf Millionen Euro zur Verfügung haben, können wir dank entsprechender Statik zur Doppelhalle aufstocken“, sagt Schmitt-Schmelz.

Nachmittags offen für Vereine

Für Schulleiterin Steffi Hirsch ist die Sporthalle ein Segen: „Unsere Schüler mussten bislang für den Schulsport in die Horst-Käsler-Halle in der Fritz-Wildung-Straße ausweichen. Schon im kommenden Schuljahr gehen sie nur noch ein Haus weiter.“ Die Halle soll natürlich nicht nur für den Schulsport genutzt werden. „Ab 16 Uhr steht sie den Sportvereinen zur Verfügung“, sagt Schmitt-Schmelz. Die Halle, die im Herbst 2018 in Betrieb genommen werden soll, wird also auch das Defizit an Sportflächen in Wilmersdorf reduzieren. „Das ist ganz wichtig“, betont die Stadträtin. „Wir sind in Berlin der Bezirk mit den meisten Vereinen – etwa 260. 80 000 Sportler wollen ihrem Hobby nachgehen, dafür muss es Platz geben.“ maz
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