Fotojournalist stellt Porträts aus

Wilmersdorf. So ein Reporterleben führt zur Bekanntschaft mit vielen prominenten Persönlichkeiten. Für den Berliner Fotojournalisten Frank Wecker steht dabei jedoch nicht der Glamourfaktor im Vordergrund, sondern das, was die jeweilige Persönlichkeit des Menschen ausmacht.

Besonders interessant wird es, wenn die Begegnung in völlig anderer Umgebung erfolgt, als der Betrachter es erwartet. So ist der kürzlich verstorbene ehemalige Bundesminister für Verteidigung, Peter Struck, als Rocker zu sehen. Bei Künstlern wie Ruth Leuwerik, dem großen Filmstar der 50er-Jahre, Birge Schade oder Georg Preuße gelang es ihm, die Spannung zwischen der Privatperson und der Kunstfigur einzufangen. Auch viele Berliner Persönlichkeiten, die man in den Kiezen häufig nur als "nette Nachbarn" kennt, hat Wecker schon vor seiner Linse gehabt: den inzwischen ebenfalls verstorbenen Siegfried Eifrig mit jener Fackel, die er 1936 als erster Fackelläufer der neuen olympischen Geschichte ins Olympiastadion trug, oder den Gastwirt Hans-Hugo Rieck, der aus seinem "Badenschen Hof" einen berühmten Treffpunkt für Jazzmusiker machte.
Vernissage der Fotoausstellung "Berliner Profile" ist am Donnerstag, 17. Januar, um 16 Uhr im Festsaal des KWA-Stiftes im Hohenzollernpark in der Fritz-Wildung-Straße 22. Der Eintritt ist frei.

/ FW
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