Kiezspaziergang in Wilmersdorf

Wilmersdorf. Beim 136. Kiezspaziergang am Sonnbend, 13. April, will Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD) einen Bogen schlagen von der dörflichen Vergangenheit Wilmersdorfs zur aktuellen und künftigen Informationstechnik der Berliner Verwaltung.

Im Berliner Themenjahr "Zerstörte Vielfalt" erhalten die Teilnehmer der Tour einen Einblick in die Geschichte des Nationalsozialismus im Bezirk. Eine Reihe von Stolpersteinen geben Anlass für einen Halt. Auf dem Programm stehen das Schoelerschlösschen, die Auenkirche, das Blissestift und die Kirche Christi Wissenschaftler. Der große Findling auf dem Mittelstreifen der Wilhelmsaue erinnert zwar an die dörflichen Ursprünge, wurde aber von den Nazis als "Schlageter-Stein" aufgestellt. Der Spaziergang führt noch an einem anderen Stein vorbei - dem Gedenkstein für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in der Mannheimer Straße, die hier ihr letztes Versteck fanden, bevor sie verhaftet und ermordet wurden. Den Schlusspunkt des Rundgangs setzen Besuche im Dienstleistungszentrum für Informationstechnik und Telekommunikation der Berliner Verwaltung (ITDZ) in der Berliner Straße 112-115 sowie im telefonischen Service Center der Behördennummer 115.

Treffpunkt für den Kiezspaziergang ist um 14 Uhr am U-Bahnhof Berliner Straße, an der Bundesallee zwischen Berliner und Badenscher Straße. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge gibt es im Internet unter www.kiezspaziergaenge.de.

Karen Noetzel / KEN
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