Theaterfestival im Sommer

William Forsythe zeigt im Festspielhaus "I Dont Believe in Outer Space". (Foto: Dominik Mentzos)

Wilmersdorf. Noch bis zum 14. Juli findet im Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße 24 "Das internationale Festival für Theater und performative Künste der Berliner Festspiele" statt.

Bis zum vorigen Jahr hieß das Festival "Spielzeit Europa", seit einem Jahr sind es die "Foreign Affairs". Geändert hat sich nicht nur der Name. Der Intendant der Berliner Festspiele, Thomas Oberender, will Theater wieder in die Gesellschaft hineinwirken. Ein Wochenende lang beschäftigen sich mehr als 20 Künstler und Wirtschaftswissenschaftler mit dem "Phänomen der Wette in Ökonomie und Gesellschaft". Das findet am Freitag, 12., und Sonnabend, 13. Juli, statt. Neu ist auch, dass das Festival nicht nur für einzelne Aufführungen das Haus der Festspiele in Wilmersdorf verlässt, sondern langfristig mit dem "KW Institute for Contemporary Art" in Mitte und dem "Hau" in Kreuzberg zusammenarbeitet. Im KW Institute for Contemporary Art beginnt am Freitag um 21 Uhr die Auseinandersetzung um die Wette. Am Sonnabend findet sie ab 19 Uhr mit diversen Veranstaltungen in Wilmersdorf ihren Abschluss. An dieser Auseinandersetzung nimmt auch der Künstler teil, der in diesem Jahr bei "Foreign Affairs" in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt wird: der Choreograf William Forsythe. Seine Tanzinszenierungen "I don’t believe in outer space" wird am Freitag, 5., und Sonnabend 6. Juli, und "Sider" am Dienstag, 9., und Mittwoch, 10. Juli, im Festspielhaus gezeigt. Wer mit diesem Ausnahmekünstler, der für die berühmtesten Ensembles der Welt gearbeitet hat, diskutieren will, hat dazu am Dienstag, 9. Juli, um 18.30 Uhr im Festspielhaus Gelegenheit.

Karten gibt es unter 254 89-100 und auf www.berlinerfestspiele.de.

Frank Wecker / FW
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