BI Fasanenplatz und Wall AG sorgten für neue Parkbänke

Karsten Zander (Wall AG), Bürgermeister Reinhard Naumann (SPD), Grünen-Stadtrat Oliver Schruoffeneger, Peter Gnielczyk (BI Fasanenplatz, oben v. li.), Jasmin Dulic (unten li.) und Frauke Bank (Wall AG, unten re.) weihen eine der 22 sanierten Parkbänke im Gerhart-Hauptmann-Park ein. (Foto: Matthias Vogel)
Berlin: Gerhart-Hauptmann-Park |

Wilmersdorf. Dank der „Triebfeder“ Bürgerinitiative (BI) Fasanenplatz sind die 22 Parkbänke im Gerhart-Hauptmann-Park vor gut einem Monat erneuert worden. Die BI hat angeschoben, das Bezirksamt hat Geld locker gemacht und die Wall AG hat kostenfrei gewerkelt. Kürzlich wurde Probe gesessen.

November vergangenen Jahres hatte die BI beim Bezirksamt Geld aus dem Topf mit Ehrenamtsmitteln beantragt und 3400 Euro bewilligt bekommen. „Einzige Auflage war, die Bänke wieder in ihren Ursprungszustand zu versetzen“, erklärte Jasmin Dulic bei der Einweihung, einer aus der Führungsriege der Initiative. Der Kontakt zur Wall AG sei schon beim Politischen Aschermittwoch zustande gekommen. „Da hat es sich so ergeben, dass sie uns helfen würden.“

Abschleifen, lackieren, schleppen

Die Firma baute also die morschen Planken der 88 Einzelsitze von den Metallgestellen. „Wir hatten dann ein Zeitfenster von zwei Wochen für das Abschleifen und Lackieren der Gestelle“, erklärte Dulic den handwerklichen Part der Anwohner. Die neuen Holzbretter hatte die Initiative beim Annedore-Leber-Berufsbildungswerk in Britz bestellt. Er selber sei vier- oder fünfmal hin- und hergefahren, um sie zum Gerhart-Hauptmann-Platz zu transportieren, wo die Wall AG sie dann wieder montierte.

Ein bisschen hinkte Reinhard Naumanns (SPD) Vergleich der gelungenen Zusammenarbeit mit einer Private Public Partnership (PPP). Schließlich sind in einer waschechten öffentlich-privaten Partnerschaft für gewöhnlich keine Bürgerinitiativen eingebunden und vertraglich geregelt ist auch nichts. Wusste der Bürgermeister natürlich auch und mogelte in seiner Rede einfach ein viertes „P“ hinzu – für das lobenswerte private Engagement der Kiezbewohner.

Gelungene Aktion

Wie sie auch heißen möge, vorbildlich war die Kooperation allemal. Wall-Pressesprecherin Frauke Bank sagte, ihr Unternehmen engagiere sich immer gerne für die Verschönerung des Stadtbildes. Und Peter Gnielczyk von der BI machte aus seiner Freude über die gelungene Aktion keinen Hehl: „Es ist für uns wie ein Sommermärchen. Wir haben von allen Seiten großartige Unterstützung erhalten.“ maz
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