Verordnete uneins über Tegels Zukunft: Warten auf den Volksentscheid

Berlin: Rathaus Reinickendorf |

Reinickendorf. Mit gleich drei Anträgen zur Zukunft des Flughafens Tegel haben sich die Bezirksverordneten auf ihrer Sitzung am 13. September befasst.



Deutlich abgelehnt wurde der Antrag der FDP ans Bezirksamt, sich für den Weiterbetrieb Tegels nach der Eröffnung von BER einzusetzen. Vier Verordnete waren für den Antrag (so viele Mitglieder hat die FDP-Fraktion), alle anderen 51 Verordneten stimmten dagegen. Ebenfalls keine Mehrheit fand ein Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linken, der die bisherige Beschlusslage auch der Bezirksverordneten zur Schließung von Tegel bekräftigen sollte. 22 Verordnete waren dafür (so viele Stimmen haben die drei Fraktionen zusammen), 33 stimmten dagegen (entspricht der Stimmenzahl von CDU, AfD und FDP).

Einzig der Antrag der CDU, das Votum des Volksentscheides am 24. September ernst zu nehmen, fand mit 33 Ja-Stimmen eine Mehrheit. 33 Verordnete stimmten dafür, 15 dagegen, und sieben enthielten sich. CS
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