Bürgerinitiative stellt neue Fragen zur Umgestaltung von Zehlendorf-Mitte

Berlin: Dorfanger Zehlendorf |
von Ulrike Martin


Vor zwei Jahren gründete sich die Bürgerinitiative (BI) Zehlendorf zur Umgestaltung des Ortsteilzentrums. Jetzt zog sie eine Bilanz: Einiges ist vorangekommen, für andere Punkte besteht nach wie vor Handlungsbedarf.



Bereits in Arbeit ist der Bau einer Fahrradstraße in der Anhaltiner Straße. An der Kreuzung Martin-Buber- und Kirchstraße soll ein Minikreisel für mehr Verkehrssicherheit sorgen, die Prüfungen im Bezirksamt laufen. Untersucht wird ebenfalls, ob auf dem so genannten kleinen Teltower Damm eine Fußgängerzone möglich ist. Auch auf dem östlichen Teilstück des Teltower Damms, vor dem Standesamt und dem Paulus-Gemeindehaus, gibt es Überlegungen, eine Fußgängerzone einzurichten.

Am nördlichen Ende des Angers ist der denkmalgeschützte Kiosk ein Thema. Bisher vom Verein „Kultur in Zehlendorf“ genutzt, soll 2018 mit einem neuen Betreiber auch ein neues Konzept gefunden werden. Die Gartenstraße auf dem Stück zwischen Bali-Kino und Teltower Damm könnte geschlossen werden, um mehr Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

2018 sollen die Planfeststellungsverfahren für den zweiten Zugang zum S-Bahnhof Zehlendorf mit Eingängen an der Machnower Straße und am Postplatz abgeschlossen werden, 2020 könnte der Bau beginnen.

Auf der Wunschliste der BI stehen noch weitere Themen. Unter anderen geht es um eine Parkraumbewirtschaftung und die Stärkung von Zehlendorf Mitte durch ein Marketingkonzept.

Aktuell wartet die Initiative auf Antworten von Politikern. Auf der jüngsten Versammlung der BI waren nur wenige der eingeladenen Bezirks- und Landespolitiker erschienen. Daher hat die BI „Fragen an die Planer“ formuliert. Sie wurden an die Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksverordnetenversammlung, an die Abteilung Stadtplanung und Tiefbau, an Vertreter des Senats sowie der Bahn AG geschickt. Darin geht es etwa um die Gestaltung der Vorplätze der neuen Bahnzugänge, um Ideen zur Elektro-Mobilität oder auch um lokale Klimaschutzziele. Er hoffe, Antworten bis zum Jahresende zu erhalten, sagt Christian Küttner von der BI.
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