Der Historiker Oliver Janz stellt sein neues Buch vor

Berlin: Van-Delden-Haus |

Zehlendorf. Der Historiker Oliver Janz hat ein neues Buch über den Ersten Weltkrieg verfasst. Darin wirft er einen ungewohnten Blick auf den "großen Krieg" und schildert ihn als globales Ereignis, das auf dem Balkan begann und mit 1918 nicht zu Ende war.

Janz sieht eine historische Katastrophe mit Kollateralschäden, die bis in die Gegenwart wirken. Im Klappentext des Buches ist zu lesen: "Aus zahlreichen zeitgenössischen Stimmen gewinnt Janz eine faszinierend neue, globale Perspektive, die Ihr Bild des Ersten Weltkriegs verändern wird - ein Kriegsbild mit vielen Gesichtern, das neben der politischen und ökonomischen auch eine menschliche Dimension hat."

Oliver Janz ist Privatdozent für Neuere Geschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Er leitet die Arbeit an einer internationalen "Online-Enzyklopädie" zum Ersten Weltkrieg und ist Berater der TV-Produktion über die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts".

Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Van-Delden-Haus, Busseallee 23-25. Eintritt ist frei, Spenden für die Flüchtlingsarbeit sind willkommen. Mehr Informationen: 809 97 00

Ulrike Martin / uma
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