Geflügelpest breitet sich aus: Teile von Zehlendorf sind Sperrbezirk

Zehlendorf. Bei einer toten Wildente, die an der Krummen Lanke gefunden wurden, konnten Geflügelpestviren festgestellt werden.

Deshalb hat der Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Bezirks große Teile des Altbezirks Zehlendorf – mit Ausnahme der Teile östlich der Pacelliallee und der Thielallee – jetzt zum Sperrbezirk erklärt. In diesem Bereich dürfen sämtliche gehaltenen Vögel nicht aus dem Bestand gebracht werden. Zudem ist es verboten, Hunde und Katzen frei laufen zu lassen. Die Hundeauslaufgebiete in Zehlendorf dürfen Hundehalter nur mit angeleinten Vierbeinern betreten. Die Grenzen der Sperrbezirke sind jeweils an den Hauptzufahrtsstraßen gekennzeichnet.

Aufgrund der Anordnung kann im Institut für Geflügelkrankheiten der Freien Universität Berlin derzeit kein Klinikbetrieb stattfinden. Untersuchungen von lebenden und toten Vögeln sind derzeit nicht möglich.

Auch in Teilen der Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Treptow-Köpenick und Reinickendorf sind Sperrgebiete eingerichtet worden. Im Landeslabor Berlin wurden in den vergangenen Tagen 145 Vögel untersucht. Bei zwölf Wildvögelns wurde der Geflügelpest-Virus H5N8 nachgewiesen. Für Menschen gilt der Erreger als ungefährlich. uma

Mehr Informationen gibt es beim Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Bezirks unter  902 99 85 30.
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