Bezirk will keine Baumaschinen auf früherer Raststätte

Der Bezirk will den früheren Rastplatz Dreilinden einzäunen, um weitere Einbrüche zu verhindern. (Foto: M. Schmidt)

Zehlendorf. Der Bezirk will das Gelände der früheren Raststätte Dreilinden einer neuen Bestimmung übergeben. Derweilen mehren sich dort Vandalismus und Einbrüche.

Wie der zuständige Baustadtrat Norbert Schmidt (CDU) in der jüngsten Bezirksverordnetenversammlung mitteilte, habe seine Behörde dem neuen Eigentümer der früheren Raststätte an der Stadtgrenze keine Genehmigung für das Abstellen von Baumaschinen erteilt.Der Karlshorster Baugeräteverleiher Werner Scharwächter wollte auf dem Areal, das bis zum alten "Allied Checkpoint Bravo" der Amerikaner reichte, gebrauchte Maschinen für den Tiefbau abstellen. Auch Nutzungsalternativen wie einem Vergnügungspark, einer chinesischen Steinsammlung oder einer ständigen Bootsausstellung erteilte Schmidt eine Absage.

Da das Gebäude immer mehr verfalle und sich dort Einbrüche und Vandalismus mehrten, will der Bezirk das Gelände nun einzäunen. Das Gebäude ist Schmidt zufolge nach Denkmalschutzregeln zu erhalten. Dazu gehören Form und Farbe des roten Pop-Art-Zylinders, 1973 vom Architekten Rainer Gerhard Rümmler entworfen, aber auch die weißen Großbuchstaben "Dreilinden".


Martinus Schmidt / mst
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