Therapien bei Arthrose

In der kalten und nassen Jahreszeit melden sich wieder die Gelenke durch Schmerzen bei Belastung, Schwellung, Steifigkeit.Unter dem Begriff "Rheuma" sammeln sich im Volksmund an die 200 verschiedene Krankheiten bzw. Beschwerden wie Muskelreißen, Gelenkrheuma, Muskelrheuma, Arthrose, Arthritis, Fibromyalgie usw. Bei genauerem Hinsehen lassen sich diese Beschwerden häufig einer bestimmten Erkrankung oder einem speziellen Defizit zuordnen. So ist z.B. die "richtige" Rheumatoide Arthritis eine Erkrankung des Immunsystems, bei der das Immunsystem die eigenen Gelenk und andere Strukturen zerstört.

Bei der Arthrose handelt es sich um einen Verlust an Knorpelmasse. Der Knorpel wird rissig, die Gleitfähigkeit des Gelenkes lässt nach, und es kommt zu Entzündungen mit Schwellung und Schmerzen. Typisch ist der sog. Anlaufschmerz: nach einer Ruhephase muss das Gelenk erst mal eingelaufen werden, in Gang kommen.

Die therapeutischen Möglichkeiten sind sehr zahlreich, aber individuell zu wählen. Von allgemeinen entzündungshemmenden Maßnahmen, wie Kältetherapie, Medikamente, Bewegungstherapie, alternativen Möglichkeiten wie Akupunktur, Behandlung mit Blutegeln reicht die Palette bis zum operativen Eingriff.

Welche der Maßnahmen angewandt werden können und ob Kombinationen sinnvoll sind, ist nur in einem Gespräch abzuklären.

Dr. med. Michael Seidel, Fischerhüttenstraße 111, 14163 Berlin.

PR-Redaktion / P.R.
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