Stau und Verspätungen: Linie 101 fährt oft verkürzt 

Zehlendorf. Die Buslinie 101 fährt bei hohem Verkehrsaufkommen nur bis Zehlendorf-Eiche. Die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen wollen dies nicht länger hinnehmen. Aus ihrer Sicht muss dringend eine Verbesserung her. Doch die BVG hält eine Linienveränderung für nicht notwendig.

Jeder Zehlendorfer, der schon mal mit dem Bus der Linie 101 Richtung Zehlendorf-Süd gefahren ist, kennt das Problem: Bei zu großer Verspätung wird die Linie bis Zehlendorf-Eiche zurückgezogen. Oftmals entfallen einzelne Fahrten auch ganz. Um diesen Zustand zu verbessern, fordern die in der Steglitz-Zehlendorfer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vertretenen Fraktionen von SPD, CDU und Grünen eine Verbesserung. Ihr Vorschlag: Eine erhöhte Taktfrequenz und geeignete Beschleunigungsmaßnahmen, um der Situation Herr zu werden.

Die Probleme der Linie 101, die zwischen U-Bahnhof Turmstraße und Zehlendorf/Sachtlebenstraße verkehrt, hat die BVG seit Langem im Blick. „Unsere Fachleute beobachten die Situation genau. Es wurden auch bereits mehrere Varianten zu Linienteilungen untersucht. Im Ergebnis wird die heutige Linienführung von den Fahrgästen gewünscht. Jede Teilung würde für viele Fahrgäste einen zusätzlichen Umstieg bedeuten. Um die Pünktlichkeit der Linie dennoch zu erhöhen, haben wir seit April 2016 auf unsere Kosten ein zusätzliches Fahrzeug im Einsatz“, erklärt Markus Falkner, Pressesprecher der Verkehrsbetriebe.

Der Pressesprecher verweist aber auch auf die schwierige Verkehrssituation in der Innenstadt. Wenn die Stadtautobahn mal wieder gesperrt sei und sich die Nebenstraßen zustauten, bekämen dies auch die Fahrgäste der Buslinie 101 zu spüren. Dennoch hätten es zuletzt fast alle Busse der Linie 101 meistens bis zur Endhaltestelle geschafft. Darauf sei die BVG stolz. gw
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