Lieblingsmesser schleifen lassen

Auf die Schärfe kommt es an.
Romefort schleift Küchen-, Tafel-, Jagd- und Taschenmesser. Japanische Messer mit einseitiger Schneide und auch Damastklingen, aber keinen Wellenschliff oder Zahnung. Klingen bis zehn Zentimeter kosten zwei Euro pro Messer, jeder weitere Zentimeter 0,20 Euro. Die wertvollen Messer werden auf fachmännische und traditionelle französische Art geschliffen. Wo hätte Benoit Romefort diese Kunst besser lernen können als bei AU NAIN, den Experten für scharfe Klingen in Thiers. Nun kommen seine Kunden in den Genuss, die kostbaren Messer in ihren Küchen in bewährter Technik schleifen zu lassen. In der Auvergne habt er seine Profimaschine konstruieren lassen, eine "Touret" genannte Schleifmaschine. Der letzte Handwerker, der diese Fähigkeit noch besitzt, hat das 100 Kilogramm schwere Gerät für ihn gebaut.

Benoit Romefort schleift Küchenmesser mit einem runden "Polissoir", einem Polierrad, dessen Durchmesser 400 mm beträgt. Auf Bestellung wurde es von einem Handwerker in Handarbeit angefertigt und besteht aus einem hölzernen Rad, das von Lamellen aus Büffelnder umrandet ist. Die Polierscheibe wird mit einer Mischung aus Glutinleim und dem Mineral Korund, dem am häufigsten benutzten Schleifmittel, behandelt. Dank dieser Methode kann er Ihre Kochmesser so ultrascharf und konvex schleifen wie die renommierten Klingen aus der Auvergne.

Sie finden Romefort in der Berliner Straße 55, montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr (vormittags Werkstattarbeit) sonnabends von 10 bis 14 Uhr noder nach Absprache unter 810 525 35 oder 0163/627 48 36.


Silvia Möller /
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