Eine neue Skyline
Howoge errichtet an der Frankfurter Allee zwei 64 Meter hohe Gebäude

Vertreter der Howoge und der Baufirma PORR legten gemeinsam mit Bausenator Sebastian Scheel ( Dritter von rechts) und Bürgermeister Michael Grunst (Mitte) an der Frankfurter Allee den Grundstein für das höchste Wohnhaus im Bezirk.
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  • Vertreter der Howoge und der Baufirma PORR legten gemeinsam mit Bausenator Sebastian Scheel ( Dritter von rechts) und Bürgermeister Michael Grunst (Mitte) an der Frankfurter Allee den Grundstein für das höchste Wohnhaus im Bezirk.
  • Foto: Bernd Wähner
  • hochgeladen von Simone Gogol-Grützner

Sie werden künftig die Skyline von Lichtenberg prägen: die beiden Hochhäuser, die die Wohnungsbaugesellschaft Howoge an der Frankfurter Allee baut.

Wer aus Richtung Osten mit dem Auto in das Berliner Stadtzentrum unterwegs ist, der wird zukünftig aus der Ferne zunächst das Wohnhochhaus an der Frankfurter Allee 218 wahrnehmen. Das 64 Meter hohe Gebäude mit 22 Geschossen entsteht in den nächsten Monaten unweit des Bahnhofs Lichtenberg. Vor wenigen Tagen nahmen die Howoge-Geschäftsführer Ulrich Schiller und Thomas Felgenhauer gemeinsam mit Bausenator Sebastian Scheel und Bürgermeister Michael Grunst (beide Die Linke) die Grundsteinlegung dafür vor.

In dem Hochhaus, das nach einem Entwurf des Architekten Professor Gerd Jäger gebaut wird, entstehen 394 Wohnungen, davon 197 als Sozialwohnungen, und rund 2800 Quadratmeter Gewerbefläche. Dieses Neubauvorhaben ist sowohl für die Howoge als auch für Lichtenberg ein besonderes Projekt. Es wird das bislang höchste Neubauprojekt im sozialen Wohnungsbau im Bezirk sein. „Dieses neue Wohnhochhaus wird das Gesicht Lichtenbergs verändern“, sagt Scheel. „Es fügt sich aber gleichzeitig hervorragend in seine neue Umgebung ein.“ Die Howoge stelle beim Q218, wie der Arbeitstitel des Projektes lautet, erneut unter Beweis, dass bezahlbare Mieten auch im Neubau möglich seien.

Wind- und Sonnenenergie vom Dach

Neben dem sozialen Aspekt steht das Neubauvorhaben auch für Energieeffizienz. Es wird im KfW-Effizienzhaus-Standard 55 errichtet. Das heißt unter anderem, dass das Gebäude über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, dezentrale Stationen für Warmwassererzeugung sowie Ladestationen für E-Autos verfügen wird. Wie Ulrich Schiller berichtet, wird das Gebäude außerdem gleich so gebaut, dass auf seinem Dach auch eine Windkraftanlage entstehen könnte. Denn das Hochhaus steht genau in einer Windschneise. Aber noch ist solche eine Anlage in diesem Bereich von Berlin Zukunftsmusik. Es fehlt an politischen Entscheidungen.

„Das Hochhaus wird ein weiterer Leuchtturm für bezahlbaren Wohnraum in Lichtenberg“, ist sich der Bürgermeister sicher. Wieder einmal beweise die Wohnungsbaugesellschaft, dass sie den Bedarf an bezahlbaren Wohnungen mit den Erfordernissen des Klimaschutzes verbinden kann. „Die Howoge ist und bleibt für uns ein verlässlicher Partner für ein lebenswertes Lichtenberg“, so Grunst.

Neue Unternehmenszentrale

Ein Stück die Frankfurter Allee weiter Richtung Innenstadt, und zwar an der Ecke zur Möllendorffstraße, errichtet die Howoge ein weiteres 64 Meter hohes Gebäude. Dieses wird Teil des gerade neu entstehenden Quartiers Am Rathauspark. In diesem Hochhaus soll auch die neue Unternehmenszentrale der Howoge Platz finden. Neben 16 000 Quadratmetern Büro- und Gewerbefläche entstehen im Quartier Am Rathauspark weitere 251 Mietwohnungen. „Der Grund und Boden in Berlin ist knapp und teuer“, sagt Ulrich Schiller. „Gleichzeitig stellen wir fest, dass die Menschen kompakte Kieze mit kurzen Wegen bevorzugen. Dem Rechnung zu tragen ist nicht nur ein Gewinn für die Nachbarschaft, sondern auch ökologisch sinnvoll. Deswegen müssen wir in der Stadt, da wo es möglich ist, in die Höhe bauen.“

Das in der Nähe des Lichtenberger Rathauses entstehende Wohn- und Büroquartier besteht aus sechs Gebäuden und befindet sich am Stefan-Heym-Platz, gegenüber vom Ring-Center. Ein Teil der Wohnungen, 116, ist bereits Anfang des Jahres fertiggestellt worden. Das Hochhaus mit weiteren Wohnungen und ein weiteres Gebäude werden bis zum Sommer nächsten Jahres fertig. In den Sockelbereich des Hochhauses sowie in den Riegelbau zur Frankfurter Allee hin wird die Howoge-Zentrale einziehen. Adresse: Stefan-Heym-Platz 1.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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