CDU-Fraktion in der BVV regt Fachkonferenz an
Wie sollen sich die Großsiedlungen entwickeln?

Die städtischen Wohnungsunternehmen sollen in Größenordnung bezahlbaren Wohnraum schaffen. Weil landeseigene Grundstücke knapp sind, wird auch in Großsiedlungen wie Neu-Hohenschönhausen Neubau geplant. Das führt immer wieder zu Unstimmigkeiten.
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  • Die städtischen Wohnungsunternehmen sollen in Größenordnung bezahlbaren Wohnraum schaffen. Weil landeseigene Grundstücke knapp sind, wird auch in Großsiedlungen wie Neu-Hohenschönhausen Neubau geplant. Das führt immer wieder zu Unstimmigkeiten.
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Gemeinsam mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf, städtischen Wohnungsbaugesellschaften sowie Genossenschaften soll das Bezirksamt eine Fachkonferenz über die städtebauliche und soziale Entwicklung von Großsiedlungen organisieren.

Angestrebt wird auch eine Beteiligung der fachlich zuständigen Senatsverwaltungen. Aus Lichtenberger Sicht soll es dabei vor allem um die Großsiedlungen Neu-Hohenschönhausen, Fennpfuhl und in Friedrichsfelde-Süd gehen. Ziel der Konferenz soll eine maß- und verantwortungsvolle Bebauungsperspektive für Grundstücke mit Potenzial sein. Dieser Anregung stimmte der Ausschuss Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz auf Antrag der CDU-Fraktion in der BVV zu. „Wir möchten mit unserer Initiative den Anstoß zum Dialog geben“, erklärt Benjamin Hudler, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion. „Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Nachbarn und dem Senat Lösungen zu formulieren.“

Bauprojekte in den genannten Großsiedlungen führen immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Bezirksamt und Bewohnern mit Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften sowie Senatsverwaltungen. Die vorgeschlagene Konferenz, die zunächst mit Fachpublikum und Partnern aus diesen Gebieten stattfinden soll, könnte hier Abhilfe schaffen.

Gemeinsam mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften, den Genossenschaften, den fachlich zuständigen Senatsverwaltungen und dem Nachbarbezirk Marzahn-Hellersdorf solle über eine maß- und verantwortungsvolle Bebauungsperspektive für in Frage kommende Grundstücke diskutiert werden.

„Wir setzen uns für eine behutsame Bebauung in den Kiezen ein und wollen erreichen, dass die soziale Infrastruktur mitentwickelt wird, also Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten in attraktiver Umgebung, Begegnungsstätten für Jung und Alt sowie Kultur- und Bildungsangebote“, so Hudler weiter. Nach der Zustimmung im Ausschuss für Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz wird nun mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Bezirksverordnetenversammlung dieser Anregung zustimmen und dem Bezirksamt dann den entsprechenden Auftrag erteilen.

Die städtischen Wohnungsunternehmen sollen in Größenordnung bezahlbaren Wohnraum schaffen. Weil landeseigene Grundstücke knapp sind, wird auch in Großsiedlungen wie Neu-Hohenschönhausen Neubau geplant. Das führt immer wieder zu Unstimmigkeiten.
Welche Potenzialflächen für Wohnungsbau gibt es in Großsiedlungen, wie Neu-Hohenschönhausen, überhaupt noch. Darüber soll auf der angeregten Konferenz diskutiert werden.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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