Zu schwer für Diebe: Riesige Vermessungspunkte an den Arkenberger Seen

Steine wie dieser sind derzeit an den Arkenberger Seen zu finden.
  • Steine wie dieser sind derzeit an den Arkenberger Seen zu finden.
  • Foto: Regina Steinhagen
  • hochgeladen von Bernd Wähner

Blankenfelde. An den Arkenberger Seen liegen seit einigen Tagen große Betonklötzer mit Nummern. Sie sehen aus wie überdimensionierte Legosteine. Was hat es damit auf sich?

So wie Berliner-Woche-Leserin Regina Steinhagen möchten dies auch andere Spaziergänger wissen, die an den Seen unterwegs sind. Für Aufklärung kann auf Anfrage Umweltstadtrat Torsten Kühne (CDU) sorgen. Mit den großen Steinen habe alles seine Ordnung. Sie wurden an mehreren Stellen im Auftrage des Büros „Hartmann alternativ“ abgestellt. Dieses Büro ist im Auftrage des Deponiebetreibers Heim tätig.

Wie berichtet wird die Deponie in absehbarer Zeit aufgegeben. Vorgesehen ist eine Renaturierung. Damit die Deponie ordnungsgemäß als stillgelegt abgenommen und damit die Renaturierung geplant werden kann, ist eine neue Aufmessung des Geländes nötig. Bisher gesetzte Vermessungspunkte anderer Art wurden leider bereits mehrmals von Unbekannten entfernt oder zerstört. Deshalb entschieden sich die Vermesser, jetzt schwere Betonsteine mit Nummern als Vermessungspunkte zu benutzen. Ihre Hoffnung ist, dass diese weder entfernt noch beschädigt werden. Kühne: „Die Mitarbeiter der Deponie haben diese Steine dort temporär abgesetzt.“ Nach Beendigung der Aufmessung werden sie wieder entfernt. BW

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