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Mehltau - der Schönwetterpilz!

Sobald die Sonne im Frühjahr wieder scheint und die Temperaturen steigen, freut sich die Gärtnerseele und beginnt mit der alljährlichen Gartenarbeit. Die ersten Knospen sprießen und Keimlinge erblicken das Licht der Welt. Alles erwacht aus dem langen Winterschlaf. Aber nicht nur die Pflanzenwelt erwacht, sondern auch die Welt der Parasiten. Und hierzu gehört der Echte Mehltau, ein Sammelbegriff für einige parasitär lebende Pilze. Auch sie lieben den Frühling, haben sie doch den kompletten Winter als kleine Sporen auf dem Boden oder an Triebspitzen von Pflanzen ausharren müssen. Nun, wenn es wieder warm wird, können auch sie wieder freudig wachsen.

Der Echte Mehltau wird auch als 'Schönwetterpilz' bezeichnet, weil er trocken-warmes Klima besonders gut verträgt. Vor allem wenn es in den Monaten April und Mai vergleichsweise wenig Niederschlag und viel Sonne gibt, greift der Parasit um sich. Dabei ist er wenig wählerisch und kann sich bei fast allen grünen Pflanzen gemütlich machen, häufig betroffen sind aber beispielsweise Rosen. Der Mehltau lebt zwar nur auf der Oberfläche der Pflanze, bohrt sich allerdings bis zu dem Pflanzengefäßen durch und raubt diesen, vergleichbar mit einer Blattlaus, den Pflanzensaft. Die Folgen können verheerend sein. Mit einigen vorbeugenden Maßnahmen kann man sich und seinen Garten aber gut schützen vor den Pilzen.

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