Das Ende der Asphalt-Hügel: Planungen für neuen Spielplatz gehen in die letzte Runde

Landschaftsarchitekt Thomas Reif deutet auf den Rundkurs für Skater.
  • Landschaftsarchitekt Thomas Reif deutet auf den Rundkurs für Skater.
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  • hochgeladen von Susanne Schilp

Buch. An der Theodor-Brugsch-Straße entsteht ein neuer Spielplatz für ältere Kinder. Am 18. August präsentierte Landschaftsarchitekt Thomas Reif die Pläne.

Kleiner geschichtlicher Rückblick: Zu DDR-Zeiten vergnügte sich die Jugend auf der Fläche zwischen Lindenberger Weg und Theodor-Brugsch-Straße – zumindest während der frostigen Monate. Im Winter wurde sie nämlich unter Wasser gesetzt und in eine Eisbahn verwandelt. In der 90er-Jahren legte man Hügel für BMX-Radfahrer und Skater an. Doch die Anlage verkam nach und nach. Der Asphalt wurde rissig, Pflanzen brachen durch, Ameisen eroberten das Terrain. Das Bezirksamt zog 2013 die Notbremse und sperrte das 1500 Quadratmeter große Areal. Das gleiche Schicksal hatte übrigens den benachbarten Spielplatz ereilt; auch er war völlig verwahrlost. Mit Geld aus dem Bund-Länder-Topf „Stadtumbau Ost“ konnte er aber bereits erneuert und Ende 2015 wiedereröffnet werden.

Dort vergnügen sich die Jüngsten, nun sollen die Älteren zu ihrem Recht kommen. Rund 150.000 Euro stehen für die Fläche zur Verfügung. Das Bezirksamt hat vor Kurzem ein Beteiligungsverfahren ins Leben gerufen und Ideen gesammelt. Thomas Reif hat die häufigsten Wünsche der Kinder und Jugendlichen aufgegriffen und zwei Pläne erstellt – einen mit und einen ohne 30 Meter lange Seilbahn. „Wir müssen sehen, ob für sie das Geld reicht“, sagt er. In allen anderen Punkten gleichen sich die Skizzen.

Das Vorhaben: Die Hügel werden abgetragen, als Ersatz umrundet eine asphaltierte Skater-Bahn den Platz. Ein großes Klettergerät animiert zum Hangeln und Turnen, Trampoline zum Hüpfen. Die Doppelschaukel soll stattliche vier Meter hoch sein. Ein kleines Fußballfeld und ein Streetballkorb ergänzen das sportliche Angebot. Schließlich soll es auch einen kleinen überdachten Platz geben, wo die Kinder und Jugendlichen sitzen und quatschen können. Geht alles nach Plan, kann die Fläche im Frühjahr ihrer Bestimmung übergeben werden. sus

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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