300 Euro Zulage in Brennpunktschulen
So soll der Lehrermangel behoben werden

Rot-Rot-Grün will jetzt mit Sonderzahlungen Lehrer für die Arbeit an Brennpunktschulen gewinnen.

Wenn mehr als 80 Prozent der Schüler einer Schule aus Familien stammen, die auf finanzielle staatliche Hilfe angewiesen sind, gilt diese Schule als problembehaftet. Umgangssprachlich wird sie als Brennpunktschule bezeichnet. Solche Schulen haben häufig einen schlechten Ruf, weil sich Gewalt, Fehlzeiten und andere Probleme häufen.

Ich kann gut verstehen, wenn man dort nicht unbedingt als Lehrer arbeiten möchte. Deshalb versucht die rot-rot-grüne Regierung, mit einer Sonderzahlung einen Anreiz zu schaffen. Lehrer, die an Brennpunktschulen arbeiten, sollen künftig einen Zuschuss von 300 Euro brutto im Monat bekommen.

„Die Arbeit der Lehrkräfte an Brennpunktschulen umfasst in höherem Maße auch Begleitung über den klassischen Unterricht hinaus, sei es beim Coaching oder bei der Elternarbeit. Diesen Mehraufwand wollen wir würdigen“, sagt die bildungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion, Maja Lasic, zu der Gesetzesänderung, auf die sich die Koalitionsparteien bereits geeinigt haben. Auch die Erzieher an den Brennpunktschulen sollen eine Zulage erhalten.

Ich finde ja, allein mit Geld lassen sich nicht alle Probleme lösen. Aber wenn es mit der geplanten Zulage gelingt, dass mehr Lehrer an Brennpunktschulen arbeiten und weniger diese Schulen verlassen wollen, dann wäre das Geld wirklich gut angelegt. Oder?

Sollen Lehrer an Brennpunktschulen eine Zulage bekommen?

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