Grundstein für "Gloria Berlin" gelegt
Großprojekt der Centrum-Gruppe soll bis 2020 fertig werden

Grundsteinlegung für das Projekt "Gloria Berlin" (v. li.): Rudi Purps, Geschäftsführer der Centrum Gruppe, Mark-André Krüger, Geschäftsführender Gesellschafter der Mark-A. Krüger Bauunternehmung GmbH, Peter Knopf, Geschäftsführer der Centrum Projektentwicklung und Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger.
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  • Grundsteinlegung für das Projekt "Gloria Berlin" (v. li.): Rudi Purps, Geschäftsführer der Centrum Gruppe, Mark-André Krüger, Geschäftsführender Gesellschafter der Mark-A. Krüger Bauunternehmung GmbH, Peter Knopf, Geschäftsführer der Centrum Projektentwicklung und Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger.
  • Foto: Centrum Gruppe
  • hochgeladen von Matthias Vogel

Dort, wo einst der altehrwürdige Gloria-Palast stand, hat die Centrum Gruppe nun die Grundsteinlegung für ihr Gebäudeensemble "Gloria Berlin" gefeiert. Bis 2020 sollen die drei Geschäfts- und Bürohäuser am Ku’damm fertig sein.

Der Abriss des traditionsreichen Kinos war so umstritten wie der Architekten-Entwurf des neuen Gebäudes im Baukollegium. Das Gremium hatte die Planer von O&O Baukunst eine Extrarunde drehen lassen. Der "Erinnerungsbau" müsse besser sein als das Original und die beiden neuen Geschäftshäuser dürften nicht nur eine Adresse, sprich einen Eingang haben, lauteten zwei Gründe für die Ablehnung.

Die Architekten besserten nach dem Gusto des Kollegiums nach und Centrum durfte loslegen. Der Projektentwickler möchte eine Verbindung zwischen geschichtsträchtiger Gründerzeit und zeitgenössischer Moderne am Boulevard der City West herstellen. "Gloria Berlin" entsteht auf den historischen Parzellen am Kurfürstendamm 12 bis 15. Insgesamt wird das Gebäudeensemble über rund 19 800 Quadratmeter Nutzfläche verfügen. Auf vier Ebenen, vom ersten Untergeschoss bis ins zweite Obergeschoss, entstehen Geschäfte und Boutiquen mit zusammen rund 11 000 Quadratmetern Mietfläche. Darüber werden Büroflächen eingerichtet. „Die großen Stützweiten und Geschosshöhen stellen eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung neuer Einzelhandelsflächen sicher. Mit den Natursteinfassaden greifen wir die Tradition des Kurfürstendamms auf, setzen seine Gestaltungssatzung um und sorgen dafür, dass sich Gloria Berlin harmonisch in die Umgebung integriert“, sagte Centrum-Geschäftsführer Peter Knopf, bei der Zeremonie. Und Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen) befand: „Am Kurfürstendamm gibt es derzeit viele Umbauten, hier findet ein Strukturwandel mit zahlreichen Nutzungsänderungen statt. Für die sehr gute Verbindung von Tradition und Moderne und die gelungene Architektur, die klassische Elemente des Kurfürstendamms aufnimmt, ist die Stadt sehr dankbar." Er wünsche sich, dass mehr Investoren so engagiert vorgingen wie die Centrum Gruppe, die die Anregungen aus Politik und Verwaltung aufgenommen und sehr gut umgesetzt habe. 

Das Gründerzeithaus am Kurfürstendamm 15 aus dem Jahr 1889 wird nach den Plänen des Berliner Büros Petra und Paul Kahlfeldt Architekten denkmalgerecht wieder hergerichtet. Das neobarocke Erscheinungsbild des Geschäftshauses mit seiner hohen Sockelzone, mit Erker artigen Vorbauten, Balkonen sowie Pilaster und Eckpfeilern wird originalgetreu restauriert. Auch die historischen Stuckdecken und Kachelöfen in den künftigen Büroräumen bleiben erhalten, das Treppenhaus wird restauriert und das Dach in historischer Form komplett erneuert – Trostpflaster für alle, die dem offenbar unabdingbaren Abriss des Gloria-Palastes nachtrauern.

Grundsteinlegung für das Projekt "Gloria Berlin" (v. li.): Rudi Purps, Geschäftsführer der Centrum Gruppe, Mark-André Krüger, Geschäftsführender Gesellschafter der Mark-A. Krüger Bauunternehmung GmbH, Peter Knopf, Geschäftsführer der Centrum Projektentwicklung und Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger.
Tradition und Moderne, vereint auf drei Hausnummern. Bis 2020 sollen die drei Geschäfts- und Bürohäuser gleich neben dem Breitscheidplatz fertig werden.

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