Gute-Tat-Marktplatz
Am 22. November treffen Unternehmen auf soziale Organisationen

Für Daniel Duarte, Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens Koakult, ist soziales Engagement selbstverständlich. Im Rahmen des Gute-Tat-Marktplatzes half er schon mit Kakao-Spenden. | Foto: Bianca Strasser
  • Für Daniel Duarte, Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens Koakult, ist soziales Engagement selbstverständlich. Im Rahmen des Gute-Tat-Marktplatzes half er schon mit Kakao-Spenden.
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Mit einem „Gong“ wird das Markttreiben eröffnet. Unternehmen treffen auf soziale Projekte und können sich ehrenamtlich engagieren. Das Besondere: es gibt keine langen Verhandlungen. Bereits zum 13. Mal öffnet das Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstraße 85 am 22. November um 17.30 Uhr seine Tore für gute Taten.

Dann darf wieder vereinbart werden, was das Zeug hält: ein Praktikumsplatz, eine Beratung, Arbeitsgeräte. Außer Geldspenden ist alles erlaubt. Initiiert von der Stiftung Gute-Tat findet der Marktplatz in Kooperation mit der IHK und der Handwerkskammer Berlin statt. Rund 40 gemeinnützige Organisationen freuen sich in diesem Jahr wieder auf einen dynamischen Austausch mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

„Da ist soviel Energie im Raum“, erinnert sich Daniel Duarte, Gründer und Geschäftsführer der Koakult GmbH, Hersteller der Kakao-Marke Koawach, an den Gute-Tat-Marktplatz 2017. „Es ist unglaublich, wie viele Projekte es gibt und wie engagiert die Berliner sind.“ Für ihn ist es selbstverständlich zu helfen.

Der 30-jährige Kolumbianer ist überzeugt: „Unternehmen haben auch eine soziale Verantwortung. Und jeder hat etwas zu geben, vielleicht einfach ein bisschen Zeit für einen Blick in den Unternehmensalltag.“ Fünf Verpflichtungen ist Koakult vor einem Jahr eingegangen. Davon wurden drei direkt umgesetzt: Koawach-Produkte gingen an den Kindergarten "Die kleinen Piraten", einen Kinderbauernhof und den Verein "Pink Door". Duarte hat nach dem Marktplatz direkt losgelegt. „Man ist da, hat viel Energie, dabei muss man auch gucken, dass es zustande kommt“, sagt er.

Für Charles Sebastian Böhm von der Organisation „Kinder brauchen Matsch“ war die Teilnahme am Gute-Tat-Marktplatz nicht nur eine spannende Erfahrung, sondern auch eine besondere Herausforderung: „Es kostet schon Überwindung, so offensiv auf Leute zuzugehen“, sagt er. Es habe sich aber gelohnt.

Mit dem Unternehmensberater Philipp Seemann ist seine soziale Organisation eine fruchtbare Verbindung eingegangen. Eine zweistündige administrative Beratung hat neue Ideen und Möglichkeiten  gebracht. „Wir stehen noch in Kontakt“, berichtet Seemann und freut sich, mit seiner Erfahrung als Unternehmensberater bei der Optimierung von Arbeitsprozessen helfen zu können. Seemann ist ein großer Fan des Gute-Tat-Markplatzes: „Ich finde, die Bezeichnung Speed-Dating für Unternehmen passt am besten. Man kommt schnell ins Gespräch und kann sich austauschen.“ Darum werde er auch in diesem Jahr wieder selbst vor Ort sein.

Unternehmer können sich noch auf www.gute-tat.de/13-gute-tat-marktplatz/ für den 22. November anmelden. Die Plätze für gemeinnützige Organisationen sind bereits alle vergeben. Mehr Infos unter Telefon 390 88 227.

Autor:

Bianca Strasser aus Tegel

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