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  • 9. März 2018, 00:00 Uhr
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Erinnerung an die Revolutionen von 1848 und 1918/19

18. März 2018
Friedhof der Märzgefallenen, 10249, Berlin
Der Gedenkstein auf dem Friedhof der Märzgefallenen.
Der Gedenkstein auf dem Friedhof der Märzgefallenen. (Foto: Thomas Frey)

Der 170. Jahrestag der Märzrevolution von 1848 ist ebenso wie die Revolution 1918/19 Anlass für mehrere Gedenkveranstaltungen.

Bereits am 17. März gibt es Sonderführungen über den Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg 1, im Volkspark Friedrichshain. Sie beschäftigen sich ab 14 Uhr mit den Frauen in der Märzrevolution sowie eine Stunde später mit den Ereignissen ab November 1918. Die Teilnahme ist kostenlos.

Am 18. März findet um 15 Uhr auf dem Friedhof eine öffentliche Gedenkstunde statt. Mit dabei sind unter anderem der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Abgeordnetenhauspräsident Ralf Wieland (beide SPD) sowie weitere Parteienvertreter. Die Poetin Ariane von Graffenried liest ein für die Märzgefallene Auguste Wenzel entstandenes Gedicht.

Ariane von Graffenried ist auch Teil der literarisch-musikalischen Performance ab 18.30 Uhr im Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22. Danach folgt um 19.30 Uhr eine Diskussion über den Einfluss der Revolution von 1848 auf die Schriften von Karl Marx. Der junge Karl Marx steht auch im Mittelpunkt des gleichnamigen Films, der ab 20.30 Uhr gezeigt wird. Hiefür kostet der Eintritt fünf, ermäßigt drei Euro, ansonsten ist er frei.

Weitere Führungen, Veranstaltungen und Gedenkfeiern gibt es an beiden Tagen auch an anderen Orten in Berlin, etwa am 18. März um 13 Uhr am Brandenburger Tor. Alles nachzulesen unter www.friedhof-der-maerzgefallenen.de.

Autor: Thomas Frey
aus Friedrichshain
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