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  • 8. April 2018, 00:00 Uhr
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Neuer Wochenmarkt an der Karl-Marx-Allee

19. Juni 2018
Karl-Marx-Allee 93, 10243, Berlin
Dieses Plakat macht vor Ort auf den Markt aufmerksam.
Dieses Plakat macht vor Ort auf den Markt aufmerksam. (Foto: Thomas Frey)

Die beiden Wochenmärkte an der Koppenstraße und vor dem Kosmos waren zuletzt weder große Händler- noch Publikumsmagnete. Deshalb sind ihre Tage inzwischen gezählt. Beide Standorte werden aufgegeben, zugunsten eines neuen.

Er findet sich ab 24. April an der Karl-Marx-Allee 93, direkt vor dem Biergarten an der Ecke Straße der Pariser Kommune. Marktzeiten sind dann immer am Dienstag und Donnerstag zwischen 10 und 18 Uhr.

Von diesem Platz erhofft sich Marktmeister Stefan Frantz mehr Attraktivität, als bei den beiden Vorgängern. Der U-Bahnhof Weberwiese befindet sich ebenso in unmittelbarer Nähe, wie das Computerspielemuseum. Auch aus den umliegenden Büros hofft er auf Laufkundschaft. Deshalb werde es auch Streetfood-Angebote etwa für ein Mittagsmenü geben. Und für die bisherigen Kunden am Kosmos und an der Koppenstraße sei der künftige Marktplatz ebenfalls nicht allzu weit entfernt, nämlich 500 beziehungsweise 300 Meter.

Einige der dortigen Händler werden den Umzug mitmachen. Dazu kommen neue. 20 Stände seien vorgesehen, sagt Stefan Frantz. Alle mit Anbietern, die zu jedem Termin vor Ort sind. Insgesamt würden sie die gesamte Palette des täglichen Lebensmittelbedarfs abdecken, von Obst und Gemüse über Fleisch und Fisch, Käse, Kaffee und Kuchen sowie einiges mehr.

Dass der Betrieb an dieser Stelle funktioniert, darauf setzt der Marktmeister auch wegen Erfahrungen aus der Vergangenheit. 1997 habe es dort eine Zeitlang eine Ausweichfläche gegeben, weil am Kosmos gebaut wurde. Die Umsätze seien damals an manchen Tagen sogar besser gewesen, als beim Traditionswochenmarkt am Boxhagener Platz. "Die Händler wollten deshalb auch nicht mehr weg."

Damals war das aber nicht möglich. Anders als heute. Sowohl das Straßen- und Grünflächenamt als auch die Wirtschaftsförderung hätten das Vorhaben unterstützt.

Autor: Thomas Frey
aus Friedrichshain
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