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  • 2. Januar 2018, 10:16 Uhr
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Vortrag: Suchtsensible Pflege

17. Januar 2018 um 17:00
Sanatorium West, 12249, Berlin
(Foto: pixabay.com)

Tipps, um Abhängigkeit zu erkennen und zum Umgang damit, Eintritt frei 

Berlin-Lankwitz: Bei Menschen in höherem Alter sind Abhängigkeiten von Medikamenten keine Seltenheit. Grund dafür können der im Alter fehlende Lebensinhalt sein und die Langeweile, die Einzug hält. Und wenn Schmerzen oder auch Schlaflosigkeit das tägliche Leben begleiten, wird die ständige Einnahme von vielen verschiedenen Medikamenten schnell zur Normalität. So schleicht sich - unwissentlich und ungewollt - eine Medikamentenabhängigkeit ein, die der Betroffene vielleicht nicht einmal wahrnimmt. Und selbst wenn, dann ist es ein schambesetztes Thema, über das man lieber schweigt. Aus dem gleichen Grund sprechen Angehörige und Bekannte die vermeintlich Betroffenen nicht an.

Studie belegt Medikamenten- und Alkoholprobleme im Alter
Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) fand zum Thema „Umgang mit suchtmittelabhängigen älteren Menschen“ eine repräsentative Befragung unter 1.000 ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeheimen in Deutschland statt. Der Studie1 zufolge schätzen die befragten Pflegekräfte, dass derzeit zirka 14% der Menschen die von ambulanten Pflegediensten und in stationären Einrichtungen betreut werden, Medikamenten- und/ oder Alkoholprobleme haben. Die Tendenz ist steigend, da die Menschen immer älter werden.

Vortrag mit allgemeinverständlichen Informationen

Pflegende Angehörige, Betroffene, Pflegekräfte und alle, die das Thema interessiert sind eingeladen zu einem einstündigen Vortrag zum Thema „Suchtsensible Pflege“ mit Schwerpunkt auf Medikamentenabhängigkeit. Den bietet das auf Intensiv- und Schwerstpflege spezialisierte Pflegeheim Sanatorium West, Dessauerstraße 1 in 12249 Berlin-Lankwitz zusammen mit der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH am Mittwoch, 17. Januar 2018 um 17 Uhr an. Expertin ist Diplom-Pädagogin Anke Schmidt. Nach einer kurzen Einführung vermittelt sie Grundlagenwissen zu Sucht und Co-Abhängigkeit, gibt Tipps, wie man Suchtprobleme erkennen kann und wann man intervenieren sollte und wie man die Suchtprobleme ansprechen kann. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erbeten unter Telefon (030) 77 30 20.

1 Weitere Informationen zur Studie und Download: 
Link zur Studie

Kontakt Sanatorium West:

Carola Focke (Leiterin) | Tel.: (030) 773 02-0 | E-Mail: focke@familie-franke.de |
Dessauerstraße 1 | 12249 Berlin-Lankwitz | Internet: www.sanatorium-west.de

Informationen zum Sanatorium West:
Das SANATORIUM WEST im ruhigen und grünen Berliner Stadtteil Lankwitz ist eine stationäre Pflegeeinrichtung, die seit über 46 Jahren als Kompetenzzentrum für Pflege steht. Das Haus ist eines von drei Altenheimen des Familienunternehmens FAMILIE FRANKE Seniorenresidenzen und verfügt über 180 Pflegeplätze in Ein- und Zweibettzimmern. Das SANATORIUM WEST ist spezialisiert auf Intensiv- und Schwerstpflege: Es gibt Pflegeangebote in einem Wohnbereich für junge Menschen ab 20 Jahren (Junge Pflege), in einem geriatrisch-palliativen und in einem gerontopsychiatrischen Wohnbereich, auf einer Wachkomastation (Phase F) sowie Angebote in der allgemeinen Altenpflege und für demenzielle Erkrankungen. Bei der Regelüberprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) wurde die Pflegeresidenz erneut mit der Bestnote 1,0 bewertet. Sie ist TÜVmed zertifiziert, mit dem Signet „Grüner Haken“ der Verbraucherschutzorganisation Heimverzeichnis – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung für Verbraucherfreundlichkeit ausgezeichnet.

Autor: Familie Franke Seniorenresidenzen
aus Steglitz
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