Es wird immer bunter: Ausstellung zum Einwanderungsland Deutschland

29. August 2016
Deutsches Historisches Museum, 10117, Berlin
Auch Karikaturen werden gezeigt.
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  • Auch Karikaturen werden gezeigt.
  • Foto: Greser&Lenz
  • hochgeladen von Manuela Frey

Mitte. Die Debatte um Migration erlebt gerade einen neuen Höhepunkt. Einwanderung und deren Auswirkungen sind in Deutschland aber nichts Neues.

Die Ausstellung „Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) zeichnet bis zum 16. Oktober den historischen Verlauf der Migrationsbewegungen auf, vom Zuzug der „Gastarbeiter“ in den 60er-Jahren bis zur Flüchtlingsmigration von heute. Sie geht den Spuren des damit einhergehenden gesellschaftlichen Wandels ebenso nach wie dessen Diskussionen und den daraus resultierenden sozialen Spannungen.

Anhand von Objekten beleuchtet die Ausstellung Facetten und Etappen der Einwanderung, ihre unterschiedlichen Gesichter und die Geschichten dahinter, vom Moped des einmillionsten Gastarbeiters über das Kostüm des ersten schwarzen Karnevalsprinzen bis zu den Gasflaschen des gescheiterten Attentats des „Kofferbombers von Köln“. Die Schau stellt die Diskussion um Integration und Assimilation, Identität und Staatsangehörigkeit, Umgang mit fremden Kulturen und Religionen und nationaler Identität ebenso dar wie Parallelgesellschaften, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie.

„Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die das Deutsche Historische Museum um Positionen zur aktuellen Flüchtlingswelle erweitert. Sie knüpft damit an die vorhergehenden Ausstellungen „Zuwanderungsland Deutschland. Migration 1500-2005“ und „Zuwanderungsland Deutschland. Die Hugenotten“ an, die das Museum in zurückliegenden Jahren gezeigt hat. Sie wird ergänzt durch ein Begleitprogramm sowie ein reich illustriertes Begleitbuch.sim

Geöffnet ist das DHM, Unter den Linden 2, täglich 10 bis 18 Uhr, Eintritt acht, ermäßigt vier Euro, bis 18 Jahre frei.

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Unter allen Teilnehmern werden insgesamt dreimal zwei Karten verlost.

Auch Karikaturen werden gezeigt.
Im VEB Herrenmode Dresden arbeiten in den Jahren 1988/89 nur noch vietnamesische Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter in der Produktion, lediglich die Vorarbeiterinnen sind Deutsche.
Cornelia Froboess besang 1962 "Zwei kleine Italiener", die "von Napoli träumten und gern zuhause sein möchten". Der Schlager war deutscher Beitrag für den European Song Contest 1962.

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